Al-Kaida-Anschlag auf kanadische Bahnlinie vereitelt

Im letzten Moment konnte ein Anschlag der islamistischen Al-Kaida auf eine kanadische Bahnlinie vereitelt werden. Das Attentat hätte im Großraum Toronto auf eine Fernlinienverbindung nach New York stattfinden sollen. Bei den festgenommenen mutmaßlichen Attentätern Raed J. und Chiheb E. handelt es sich um Personen, die aus dem arabisch-islamischen Raum stammen sollen. Als mögliche Herkunftsländer werden in kanadischen und US-amerikanischen Medien die Palästinensergebiete, die Vereinigten Arabischen Emirate und Tunesien genannt. Einer der verhafteten Terrorverdächtigen soll promovierter Biotechniker sein.

Operation „Smooth“ hatte Aktivisten seit August 2012 im Visier

Die beiden Verdächtigen waren seit dem August 2012 im Visier kanadischer und US-amerikanischer Ermittlungsteams. Unter dem Codenamen „Smooth“ observierten die Polizei- und Geheimdienstkräfte die beiden islamistischen Aktivisten. In den nächsten Tagen werden Richter und Staatsanwaltschaft die Festgenommenen verhören. Bisher wurde kolportiert, dass sie Unterstützung für ihren geplanten Anschlag und finanzielle Mittel aus dem Iran erhalten haben sollen.

Beim US-Geheimdienst gilt vor allem die iranische Stadt Sahedan im Grenzgebiet zu Pakistan und Afghanistan als „heißer Tipp“ für die Basis dieser Terroraktion in Kanada. Dort soll eine Al-Kaida-Zelle unabhängig von Teheran agieren. Offizielle Regierungsstellen im Iran sollen laut bisheriger Lagebeurteilung nicht hinter dem Anschlagsversuch stehen.

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