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Österreicher fürchten sich vor Altersarmut

26. April 2013 - 2:00

Die Österreicher fühlen sich massiv von der Altersarmut betroffen. Dies ergab eine Studie des Kölner Meinungsforschungsinstituts YouGov, die von der Allianz-Gruppe in Österreich veröffentlicht worden ist. Gleichzeitig sehen viele Österreicher keinen ökonomischen Spielraum, für ihr Alter überhaupt vorzusorgen. Aber auch andere europäische Bürger haben fundamentale Ängste vor der Zukunft.

74 Prozent der Österreicher befürchten Pensionskürzungen

Ein Großteil der europaweit Befragten befürchten, im Alter ihren Lebensstandard nicht halten zu können. Auch der Erhalt der staatlichen Pension ist für viele nicht sicher. Allein 74 Prozent der Österreicher und der Deutschen meinen demnach, sie müssten zusätzlich etwas auf die hohe Kante legen, um sich auch in späteren Jahren noch gleichbleibend versorgen zu können. 73 Prozent der Österreicher und 77 Prozent der Deutsche machen sich begründete Sorgen, ob der Staat später ihre Pensionen noch finanzieren kann. Allein 52 Prozent der Österreicher und sogar 63 Prozent der Deutschen stimmen der Aussage "Ich habe Angst vor Altersarmut" zu. Im südlichen Italien haben solche Altersarmutsängste sogar 93 Prozent - das ist der Spitzenwert.

Altersvorsorge ist für Bürger nicht finanzierbar

Nur 57 Prozent der Österreicher wollen finanziell vorsorgen, etwas weniger als der Europa-Durchschnitt von 65 Prozent. Aber diese Absicht schlägt sich mit der ökonomischen Potenz der Bürger. 53 Prozent der Österreicher behaupten, sie seien nicht in der Lage, finanziell vorzusorgen. Unter den Deutschen sind das sogar 58 Prozent. Dass vorhandene gesetzliche Pensionen als Altersvorsorge ausreichen werden, glauben hierzulande überhaupt nur 27 Prozent, in der BRD sogar nur 15 Prozent.

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