Deutscher Export: EU wird weniger wichtig

Der deutsche Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) kündigt in einer neuen Analyse an, dass für Deutschland in Bälde der Export in andere Kontinente wichtiger sein wird als in alle europäischen Länder zusammen. Damit werden die vielzitierten Argumente, trotz aller Nachteile in der EU zu bleiben, stetig schwächer. 

Kurzfristig wird die EU noch der größte Abnehmer deutscher Waren bleiben – doch die Stagnation der europäischen Wirtschaft sowie der Boom der deutschen Handelsbeziehungen in Regionen wie Asien, Lateinamerika, der USA oder der Arabischen Länder sorgen dafür, dass dieses Verhältnis in rund 12 Jahren kippen wird, wie die Deutsche Welle berichtet

BGA-Präsident fordert Diskussion über Wirtschaft statt über Homo-Ehe

Obwohl der deutsche Export nominal steigt, könnte der Anteil am Welthandel sinken, da China und die USA voraussichtlich stärkere Zuwächse im Export verzeichnen könnten. Der Präsident der BGA, Anton Börner, fordert daher Investition in die deutsche Wirtschaft: „Anstatt über Infrastruktur, Bildung und weitere Standortfaktoren nachzudenken, diskutieren wir über Pferdefleisch, Homo-Ehe und Frauenquote. Unsere Schulen und Universitäten sind chronisch unterfinanziert, und unsere Autobahnen sind bloß eine endlose Aneinanderreihung von Baustellen.“

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