PIMCO-Chef El-Erian warnt Anleger vor gigantischem Börsenkrach

Der „Schwarze Freitag“ vom 25. Oktober 1929 ist ein Symbol für den totalen Zusammenbruch der Börsen. Ein solcher Krach könnte sich 84 Jahre später weltweit wiederholen. Der Vorstand der Pacific Investment Management Company (PIMCO), Mohamed El-Erian, sagt einen solchen Zusammenbruch voraus. El-Erian ist ein Insider der internationalen Finanzwirtschaft. Sein Unternehmen verwaltet mehr als zwei Billionen US-Dollar an Vermögen weltweitdas in Anleihen veranlagt wird. Mit 2275 Mitarbeitern, davon 695 Investmentexperten, wird auch in Europa ein Vermögen von 458 Milliarden Euro verwaltet.

El-Erian warnt vor der aktuellen Politik der Zentralbanken, die durch ihre Maßnahmen die Finanzmärkte von der Realwirtschaft abgekoppelt hätten. Billiges Geld und überhitzte Preise würden zu einer Börsespirale führen, an deren Ende der Totalabsturz stehe.

Implosion der Finanzmärkte wie bei einer „Supernova“

Vor der jährlichen „Strategischen Investment-Konferenz“ warnte El-Erian, dass die internationalen Finanzmärkte wie eine „Supernova“ explodieren könnten. Er hält die aktuellen Börsekurse für dramatisch überbewertet. Die Japanische Nationalbank und die Fed würden die Geldmärkte mit immer neuen Finanzmitteln „fluten“. Von diesen neuen Geldern profitiere jedoch nicht die Realwirtschaft, sondern die Börse. Aktien und Staatsanleihen würden gekauft.

Nun macht auch die Europäische Zentralbank bei diesem Spiel mit. Die Preise der Anlageprodukte steigen, ohne dass dahinter reale ökonomische Werte stehen. Am Ende könnte der große Crash stehen, wenn die Finanzmärkte wieder nach unten gehen. Sowohl die Anleger als auch Banken und Währungsinstitutionen könnten sehr viel Geld verlieren, warnt der PIMCO-Chef.

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