Schnell rechnet in Salzburg mit Schwarz-Grün-Stronach

Nach dem Erfolg bei den Salzburger Landtagswahlen richtet sich die FPÖ auf eine weitere Periode als Kontrollpartei in der Opposition ein. „Wir wurden vom Wähler für unsere Kontrollarbeit belohnt. Ich verstehe das Wählervotum so, daß wir auch weiterhin in der Opposition unsere Kontrollfunktion ausüben sollen“, sagt der Salzburger FPÖ-Obmann Karl Schnell. Er rechnet mit einer Dreier-Koalition von Schwarz-Grün-Schwarz: „Die ÖVP wird sich den billigsten Partner in Form des Team Stronach (TS), das einen ehemaligen ÖVPler als Spitzenkandidat hatte, ins Boot holen. Vermutlich wird es zwei Landesräte für die Grünen und einen für das TS geben“, vermutet Schnell im Interview mit der Neuen Freien Zeitung.

Medial wurde auch für diesen Plan schon vorgesorgt, wurden doch die Grünen vor der Wahl in ein entsprechend positives Licht gesetzt und ihnen per Losentscheid der U-Ausschuss zum Salzburger Finanzskandal zugewiesen, obwohl Schnell und die FPÖ den U-Ausschuss beantragt haben, was bisher automatisch auc die Führung des Vorsitzes bedeutete. „Die ÖVP lehnte dies aber ab. Hätten wir den Vorsitz gehabt, sähe das Wahlergebnis ganz anders aus. Aber offenbar gab es von der ÖVP schon eine Vorleistung für eine schwarz-grüne Koalition“, so Schnell.

Kritik am Verhalten der Wähler

Trotz der massiven Umwäzungen übt Schnell am Verhalten der Wähler auch Kritik. Es sei interessant, „dass noch immer an die 50 Prozent der Wähler das Zocken legitimiert haben und sogar ein Milliardär gewählt wurde, der in Österreich keine Steuern zahlt“.

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