Grün-Politiker wünschte FDP-Chef den NSU an den Hals

Wie maßlos und radikalisiert mittlerweile viele Funktionäre der Grünen in ihrem politischen Selbstverständnis sind, zeigt der Fall des Christopher Kerkovius, der bedauert hatte, dass die mutmaßliche Terrorgruppe NSU sich nicht FDP-Chef Philipp Rösler vorgenommen hat.

Derzeit läuft in Deutschland die Diskussion über die Einführung einer Lohnuntergrenze in der schwarz-gelben Koalition in Berlin, aber auch der Strafprozess gegen die Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ in München. FDP-Chef Rösler sprach sich für einen Mindestlohn von nur vier Euro pro Stunde aus. Zumindst behaupetete das via Facebook eine Grün-Abgeordnete. Die Meldung war jedoch falsch.

Röslers angebliche Pläne brachten den Grün-Politiker Christopher Kerkovius – er war 2006 Landtagskandidat seiner Partei in Mecklenburg-Vorpommern – in Rage. Auf Facebook postete er unter den Kommentar: „Schade, dass die NSU-Gruppe sich nicht solche vorgenommen haben, denn das wäre nicht so schlimm.“ Mit dieser Äußerung wurde nicht mehr und nicht weniger als der Wunsch nach einem Mordanschlag auf den FDP-Chef formuliert. Im Zuge der jetzt vom Münchner Oberlandesgericht geführten NSU-Strafprozesses wird über den gewaltsamen Tod von zehn Personen verhandelt.

Kerkovius nach hilflosen Erklärungsversuchen zurückgetreten

Als die FDP die Entgleisung des 69-jährigen Grüne-Politikers Kerkovius öffentlicht machte, übte sich dieser noch in hilflosen Erklärungsversuchen und gab sich als „Wutbürger“. Wenige Stunden später musste er aber wegen des öffentlichen Drucks seinen Parteiaustritt ankündigen. Zudem entschuldigte er sich auf Facebook bei Rösler. Die FDP hat eine Strafanzeige gegen den Grünen „Alt-Politiker“ bei der Staatsanwaltschaft eingebracht.

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