Telefonbotschaft: Terrorist mit österreichischen Gefängnissen unzufrieden

Nur kurze Zeit war es ruhig um den Salafisten und mutmaßlichen Verbreiter von terroristischen Botschaften, Mohamed Mahmoud, der erst kürzlich an der türkischen Grenze festgenommen wurde (Unzensuriert.at berichtet ausführlich). Seinen Weg wollte er eigentlich nach Syrien fortsetzen, um seine Glaubensbrüder dort im „Heiligen Krieg“ zu unterstützen. Geendet hat die Reise aber mit einer Verhaftung auf türkischem Boden, wo er derzeit für seine „ehrhaften“ Pläne, wie er sie bezeichnet, einsitzt. Per Telefonbotschaft schickt er nun abermals Hasstiraden durchs Netz und behauptet, doch in Syrien gewesen zu sein.

Auslieferung könnte Mahmoud missfallen

Schon Ende April haben die österreichischen Behörden gegen den Austro-Islamisten einen Auslieferungsantrag gestellt. Die Formalitäten zwischen der Türkei und Österreich werden geklärt, könnten aber noch einige Wochen beanspruchen, heißt es vom Sprecher des Innenministeriums, Karl-Heinz Grundböck. Das nun auf einer salafistischen Webseite veröffentlichte Telefonat hält man in Sicherheitskreisen zwar für authentisch, die angebliche Syrien-Reise jedoch für Phantasie.

Gefallen haben dürfte es dem fanatischen Glaubensbruder in Österreich nicht sonderlich, hat er doch in seiner Videobotschaft im März diesen Jahres vor laufender Kamera seinen Pass verbrannt. Nun schimpfte er in dem Telefoninterview erneut. Diesmal aber über die Haftbedingungen, die in der Türkei sehr viel besser seien. Hierzulande will er während seines Gefägnissaufenthalten „geschlagen“ worden sein. Mahmouds Begeisterung über die bevorstehende Auslieferung hält sich daher in Grenzen.

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