64,2 Prozent der jungen Griechen sind bereits arbeitslos

Immer dramatischer wird die Jugendarbeitslosigkeit im EU-Krisenland Nummer eins, Griechenland. Aktuell liegt sie bereits bei 64,2 Prozent. Damit haben rund zwei Drittel der Griechen bis zum 24. Lebensjahr keinen Job. Vor einem Jahr waren es 54,1 Prozent. Aber auch in anderen europäischen „Südstaaten“, wie etwa Spanien oder Portugal, sind die Zahlen dramatisch hoch. In Spanien sind mehr als 27 Prozent der jungen Generation unter 24 ohne Job, in Portugal sogar 42 Prozent. In der gesamten Europäischen Union liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei 17,7 Prozent.

Griechenlands Wirtschaft schrumpft weiter dramatisch

Aber auch die Gesamt-Arbeitslosenquote der Griechen bewegt sich in extremen Höhen bei insgesamt 27 Prozent. Seit dem Ausbruch der Finanzkrise 2009 hat sie sich damit verdreifacht. Im europäischen Vergleich ist sie etwa mehr als doppelt so hoch wie der Durchschnittswert der Euro-Zone, der zwölf Prozent beträgt.

Obwohl internationale Gläubiger wie EU, IWF und EZB seit 2010 bereits 240 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt haben, stottert die Wirtschaft in Griechenland weiterhin vor sich hin. Für 2013 prognostiziert die Athener Zentralbank einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 4,5 Prozent, seit 2008 ist die griechische Volkswirtschaft sogar um 20,1 Prozent geschrumpft. In Athen hofft die Politik auf eine Wende 2014. Viele Beobachter und Analysten halten das aber für Zweckoptimismus.

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