Viele junge Franzosen wollen ihre Heimat verlassen

Die französische Gesellschaft befindet sich ein Jahr nach der Wahl des Sozialisten Francois Hollande zum Staatspräsidenten in einer schweren Depression. Die Franzosen haben ihre Hoffnung in die Zukunft aufgegeben. Aktuell sind zwei Drittel der Franzosen der Überzeugung, dass sich ihr Heimatland im Niedergang befindet. Vor allem die junge Generation hat die Hoffnung in eine positive Entwicklung verloren, fünfzig Prozent würde gerne auswandern.

Die Franzosen beneiden die Deutschen sehr

Die letzten zwölf Monate waren in Frankreich von Korruption, explodierenden Arbeitslosenzahlen und einem Niedergang der Wirtschaft geprägt. Die französische Jugend glaubt nur mehr zu 36 Prozent an eine positive Zukunft in Frankreich, während sie für Deutschland einen positiven Kurs zu 75 Prozent bejahen.

In den Deutschen Wirtschaftsnachrichten wird in diesem Zusammenhang der Brief einer jungen Französin an den unbeliebten sozialistischen Staatspräsident Hollande zitiert, indem diese dem Staatsoberhaupt erklärt, warum sie gerne auswandern möchte:

Und wenn ich durch ein Wunder eine Menge Geld verdienen würde, weiß ich bereits, dass ich nicht nur das Meiste davon in Form von Steuern abgeben müsste. Sondern ich würde auch die allgemeinen Vorwürfe meiner Landsleute und Ihre ganz persönliche Verachtung ertragen müssen.

Wo soll ich hingehen? Vielleicht nach Deutschland, ein Land, das Sie häufig verunglimpfen, aber das wie ein zuversichtliches Land aussieht. Oder vielleicht weiter, nach Kanada oder Australien. Oder in ein Entwicklungsland. Nach Afrika, warum nicht? (.) Ja, ich möchte in ein Land gehen, wo es Wachstum gibt, wo die Löhne steigen, wo Reichsein keine Todessünde ist.

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