DDR-Vergangenheit: Angela Merkel ist ein roter Wendehals

Interessante Neuigkeiten bringen zwei deutsche Journalisten zur politischen Vergangenheit von Angela Merkel an die Öffentlichkeit. Stramme Konservative in der CDU haben ihr seit jeher nicht über den Weg getraut, nun scheint sich ein bisher nur hinter vorgehaltener Hand verbreitetes Gerücht zu bewahrheiten: Angela Merkel ist ein roter Wendehals. Die beiden Journalisten Günther Lachmann (Die Welt) und Georg Reuth (Bild) recherchieren für eine Merkel-Biographie und sind auf neue Details aus der Vergangenheit der Kanzlerin gestoßen.

In den Jahren bis 1989 soll sich Merkel unter anderem im kommunistischen Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB), in der Gesellschaft für deutsch-sowjetische Freundschaft und in der Freien Deutschen Jugend (FDJ) betätigt haben. Ihre Herkunft aus einem roten Pastorenhaushalt und ihre Tätigkeit in den Vorfeldorganisationen der Staatspartei  SED machten sie zum Systemgünstling. In der Wendezeit 1989/1990 zählte sie zu den Bremsern einer Wiedervereinigung und einer Westorientierung des ehemaligen Arbeiter- und Bauernstaates DDR.

War Merkel Propagandistin an der Akademie für Wissenschaften?

Vor allem die Tätigkeit Merkels in der Akademie für Wissenschaften wirft brisante Fragen auf. Seit dem Jahr 1981 war die heutige Kanzlerin in der Betriebsgewerkschaft der DDR-Akademie aktiv. Bisher hatte Merkel immer behauptet, dass sie dort für die Kulturangelegenheiten und damit einen eher unpolitischen Bereich tätig gewesen sein soll. Ein ehemaliger Wegbegleiter Merkels – Gunther Walther, gleichzeitig Chef der FDJ-Gruppe – soll nun aber eine andere Version zum Besten geben. Merkel soll Sekretärin für Agitation und Propaganda gewesen sein.

Auch bei der Wiedervereinigung der DDR mit der BRD soll Merkel ideologisch erheblich “geschwächelt” haben. Zeitzeugen von damals erinnern sich, dass sie lange Zeit für “einen demokratisch geprägten Sozialismus” in einer eigenständigen DDR eingetreten ist. Noch heute wundern sich viele Bekannte aus DDR-Zeiten, dass Merkel damals bei der CDU landete und nicht bei einer der Linksparteien SPD, Grüne oder PDS. Der rote Wendehals ist bei der nun “bürgerlichen” Kanzlerin bis heute sichtbar und dürfte wohl auch ihre EU-Politik wesentlich beeinflussen.

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