Maulkorb für Beamten wegen Wahrheit über Bettelmafia und Ankerkinder

Norbert Ceipek ist Leiter der Jugendwohlfahrtsorganisation „Drehscheibe“, welche unbegleiteten jugendlichen Asylwerbern Hilfe bietet und deren Lebensumstände daher sehr genau kennt. Nun äußerte er Kritik am System, indem er seine Beobachtungen über die osteuropäische Bettelmafia schilderte und eine restriktivere Asylpolitik vorschlug. Daraufhin erteilte ihm sein Dienstgeber – die Wiener Magistratsabteilung 11 – kurzerhand ein Sprechverbot mit Medien, berichtet Der Standard. Sorgar die Gewerkschaft seiner eigenen Organisation arbeitet gegen ihn und schickt Briefe aus, in denen Ceipek Rassismus vorgeworfen wird.

Wahrheit als Rassismus deklariert

Ceipek ist laut engen Kollegen immer besonders um das Wohl der betroffenen Kinder bemüht gewesen. Nachvollziehbar ist daher, dass er die oft sehr präkere Lage jener Jugendlichen ansprach, welche als „unbegleitete Minderjährige“ (Unzensuriert.at berichtete über das Phänomen der Ankerkinder) nach Österreich geschickt werden, um möglichst schnell einen positiven Asylbescheid zu erlangen und die restliche Familie nachzuholen. Seiner Meinung nach lastet ein enormer Druck auf den Schultern dieser jungen Menschen, welche vorwiegend aus Afghanistan stammen. Die Forderung nach einer restriktiveren Asypolitik brachte dem Beamten prompt den Vorwurf des Rassismus ein.

Dem nicht genug, erlaubte sich Ceipek auch noch, über die Machenschaften von mächtigen Mafia-Clans zu sprechen, die Kinder zum Betteln in den Westen schicken würden. Damit machte er sich in den eigenen Reihen wohl so viele Feinde, dass er von einem Berufsgruppenausschuss der MA11 „einstimmig“ des Rassismus und der Menschenrechtsverletzung bezichtigt wurde. Eben jene Vorwürfe ergingen per Brief, unterzeichnet vom roten Gewerkschaftsfunktionär Andreas Schadauer, an alle rund 3000 Mitarbeiter.

Kleine Gruppe macht sich für Ceipek stark

Während sich die Gutmenschen den von Ceipek vertretenen Tatsachen in den Weg stellen, macht sich eine kleine Gruppe für ihren Kollegen stark und signalisiert Zusammenhalt. Von dieser Seite wirft man Schadauer und Co. eine völlige Fehlinterpretation und Verumglimpfung eines engagierten Kollegen vor: Treten bestimmte die Menschenrechte verletzende Phänomene in besonderem Maße in Zusammenhang mit einer Volksgruppe auf, muss es erlaubt sein oder ist es sogar eine Pflicht, darauf hinzuweisen. Andernfalls bleiben die Opfer ungeschützt und die Täter durch einen falschen Solidaritätsbegriff (gegenüber einer Minderheit) geschützt“, verteidigen Ceipeks Kollegn die von ihm geübte Kritik.

Unterstützung kommt auch vom Wiener FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus, dessen Kritik sich vor allem an den für die MA 11 verantwortlichen SPÖ-Stadtrat Oxonitsch richtet. Oxonitsch gab dem Standard bekannt, er habe die MA 11 angewiesen, ihre internen Angelegenheiten auch intern zu regeln – eine Bestätigung des „Maulkorbs“ für Ceipek. Für Gudenus zeigt dies, „wie die Wiener Sozialisten mit Wahrheiten umgehen, die ihnen unangenehm sind. Sie verbieten einfach, dass man darüber öffentlich redet“.

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