Asyllobby missbraucht „Lange Nacht der Kirchen“

Vor der österreichischen Asyllobby ist man an keinem Ort und zu keiner Zeit sicher. Dies zeigt sich bei der „Langen Nacht der Kirchen“ am 24. Mai in Wien. Vor neun Jahren das erste Mal veranstaltet und dazu gedacht, Bevölkerung und christliche Kirchen zusammenzubringen, wird auch diese Veranstaltungsreihe nun von der Asyllobby okkupiert. Schauplatz ist der Club Stephansplatz 4, der Presseclub der Erzdiözese Wien. Dort zeigt man zuerst den deutschen Asyl-Propagandafilm WADIM, um anschließend in einer Diskussion wieder einmal das hohe Lied der Einwanderung und des ungezügelten Asyls zu singen.

Propagandafilm WADIM soll Asylrecht madig machen

WADIM möchte wieder einmal die „böse Asylpolitik“ in Deutschland und Österreich an den Pranger stellen. Die Geschichte eines Asylanten, den man erst nach 13 Jahren wieder aus Deutschland abschiebt, klingt im Propagandadeutsch der Broschüre zur Langen Nach der Kirchen so: „WADIM hinterfragt [.] das menschenunwürdige Vorgehen und den steifen Apparat der Behörden und zeigt auf, was das mit einem Menschen macht.“

Danach kommen stadtbekannte Asylaktivisten zu Wort, etwa Cariats-Geschäftsführer Klaus Schwertner, Asyl-in-Not-Obmann Michael Genner oder der linke Schriftsteller Robert Menasse. Geleitet wird die Diskussion, die „Fragen eines gerechten und menschenwürdigen Umgangs mit Migration und Asyl“ aufwerfen möchte, von der linken Standard-Journalistin Irene Brickner.

Linke Diskussionsrunde

Klaus Schwertner war monatelang einer der Chefunterstützer jener radikalen Asylanten, die die Votivkirche besetzt hielten. Der Linksaußen Michael Genner wurde vor Jahren dadurch bekannt, dass er den plötzlichen Tod von ÖVP-Innenministerin Liese Prokop öffentlich bejubelte. Genner damals wörtlich:

Die gute Meldung zum Jahresbeginn: Liese Prokop, Bundesministerin für Folter und Deportation, ist tot. Mit ihrem Namen wird für immer die Erinnerung an das Leid verzweifelter, vergebens schutzsuchender Menschen verbunden sein.

Genner kassierte dafür sogar eine teilbedingte Geldstrafe. Kardinal Schönborn scheint dies jedoch nichts auszumachen, er gewährt den Linksaktivisten gerne Asyl.

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