Kriminelle Teppichhändler betrügen Oberösterreicher

Kriminelle „Teppichhändler“ treiben derzeit ihr Unwesen in Oberösterreich. Jüngstes Opfer ist eine Pensionistin aus Kefermarkt (Bezirk Freistadt), die um 18.000 Euro betrogen worden ist. Nachdem sie während eines Türkei-Urlaubs Teppiche gekauft hatte, erhielt sie unangemeldeten Besuch von zwei ausländischen Teppichhändlern.

Diese entlockten ihr im Zuge eines Verkaufsgesprächs die hohe Bargeldsumme und verschwanden mit ihrer Beute. Bereits im November 2012 wurde eine betagte Innviertlerin von fünf Iranern um insgesamt 26.000 Euro gebracht, die ihr für eine angebliche Verzollung der von ihr gekauften wertlosen Teppiche abgenommen wurden. 2011 gab es ähnliche Fälle in den Eferding, Mondsee und in Gmunden.

Ältere Menschen werden Opfer ausländischer Krimineller

Der „Teppichtrick“ ist keine neue Masche, sondern wurde von sogenannten Ostbanden in den letzten Jahren wieder neu belebt. Dies ist aber nur eine Art der Kriminalität, die sich gegen Senioren richtet. Ältere Menschen in Österreich werden generell immer mehr zu Opfern. Seit Jahren treiben ausländische Kriminelle, darunter zahlreiche Zigeuner, mit dem sogenannten „Neffentrick“ im Bundesland Oberösterreich ihr Unwesen. Sie geben sich als verschollene Verwandte aus, locken ihren Opfern Geld heraus oder suchen sie zu Hause auf und berauben sie. In jüngster Zeit hat eine rumänische Bande in Ober- und Niederösterreich Pensionisten bei der Behebung ihrer Rente am Bankschalter beobachtet und anschließend beraubt.

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