Historiker Dominique Venner protestierte mit Selbstmord gegen Homo-Ehe

Ein starkes Zeichen hat der konservative Historiker und Publizist Dominique Venner in Paris gegen die Beschlussfassung der Homo-Ehe gesetzt. Er erschoss sich aus Protest in der Cathedrale Notre Dame in Paris, um gegen die Zerstörung der traditionellen Familie und Gesellschaft seinen Widerstand zu manifestieren. Bevor er sich das Leben nahm, hinterlegte Venner auf dem Altar einen Brief, dessen Inhalt er auch auf seiner Internet-Seite veröffentlichte. Die konservative Sezession übersetzte Venners Rechtfertigung für seine Tat.

Spektakuläre und symbolische Aktion gegen Homo-Ehe

Venner ruft darin zu „neuen, spektakulären und symbolischen Aktionen“ auf. Er kündigte an, damit die Gesellschaft „aus dem Schlaf zu schütteln“, „eingeschläferte Gemüter aufzurütteln“ und die „Erinnerungen an unsere Grundlagen wiederzuerwecken.“

Bereits im Vorfeld seiner Tat hatte Venner für die kommende Ausgabe der Sezession ein Interview gegeben. Er lässt darin seinen Pessimismus anklingen, der keinerlei Heilung mehr von der Politik erwartet, sondern ausschließlich durch die Tat die Möglichkeit der Äderung sieht:

Unser Zeitalter fordert nicht mehr ein, die Macht zu ergreifen, wie man früher sagte. Es gewährt dem Traum vom Tag der Wende keinen Raum mehr. Die Politik ist nicht mehr das Band, das dem Leben einen Sinn gibt. [.] Man muss Worte durch Taten bekräftigen können, man muss das Leben einsetzen, und dies muss bis zur Bereitschaft reichen, das Leben zu opfern, wenn es erforderlich erscheint.

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