Lebensmittel kommen künftig aus dem 3D-Drucker

Immer eigenwilligere Projekte werden zur Lebensmittelproduktion gefördert und beworben. Eben erst hat die UN-Welternährungsorganisation FAO für Aufsehen gesorgt, indem sie für die Bewältigung zukünftigen Nahrungsmittelbedarfs den Verzehr von Insekten empfahl. Hier hakt nun indirekt die US-amerikanische Weltraumorganisation NASA nach. Sie fördert mit 125.000 Dollar die „künstliche Nahrungsmittelproduktion im 3D-Druckverfahren„.

Algen und Insekten als Nahrungsmittelersatz

Mit der Entwicklung dieses Nahrungsmittelersatzes beauftragt wurde das texanische Unternehmen Systems & Materials Research Corporation (SMRC). Funktionieren soll die Herstellung folgendermaßen: Die Grundsubstanzen Algen, Gras und Insekten werden zu einem Spezial-Pulver vermahlen, mittels eines speziellen 3D-Druckers kann man sich daraus dann etwa eine künstliche Pizza pressen. Vorerst soll die Anwendung dieser neuen Produktionsmethode auf die Weltraumfahrt beschränkt sein.

Die damit befassten Experten von SMRC und der NASA machen aber klar, dass dies nur ein erster Schritt sein könnte. Für eine in Zukunft prognostizierte Anzahl von mindestens zwölf Milliarden Menschen wollen die Techniker eine alternative Nahrungsproduktion jenseits der bisherigen Lebensmittel entwickeln.

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