Wiener SPÖ will Lehrer auf Sprachreisen in Migrantenländer schicken

In Sachen Integration im Allgemeinen und Deutschlernen im Besonderen tobt innerhalb der SPÖ ein brutaler Richtungsstreit. Unmittelbar bevor SPÖ-Bildungsministerin Claudia Schmied und ÖVP-Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz ein Modell mit dem Kern „Deutsch vor Schule“ des FPÖ-Programms vorstellten, verkündete die Wiener SPÖ-Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger, dass Deutsch nur mehr eine Sprache von vielen im Schulunterricht sein soll. Das maßregelte Helmut Günther, freiheitlicher Vizepräsident des Stadtschulrats.

Frauenberger, die sich eher den Titel „Desintegrationsstadträtin“ verdienen würde, möchte im Wiener Schulunterricht sämtliche Migrantensprachen der deutschen Staatssprache gleichstellen, mit allen pädagogischen, administrativen und finanziellen Konsequenzen. Damit die Lehrer die hunderten Sprachen der Migranten in Wien erlernen, sollen sie auf Staatskosten in die Dutzenden Herkunftsländer reisen. Das soll auch das „Verständnis“ für die Schüler fördern.

FPÖ: Wahnsinnsplan der Häupl-SPÖ

Nachdem schon FPÖ-Obmann HC Strache („Dass österreichische Lehrer künftig ihren Unterricht in einer Migrantensprache, vornehmlich in Türkisch, zu halten haben und zusätzlich zur Umerziehung in muslimische Länder geschickt werden sollen, ist ein Wahnsinnsplan, der sich nur dadurch erklären lässt, dass die Häupl-SPÖ endlich ihre Maske fallen gelassen hat und und nun offiziell zum geplanten, systematischen Wähleraustausch steht.“) und der Klubobmann der Wiener Freiheitlichen Johann Gudenus („Anstatt unsere Stadt zu osmanisieren soll Häupl lieber in die Türkei auswandern und dort irgendwo Bürgermeister werden. Dann müsste er zwar vermutlich aus religiösen Gründen auf seine Wiener Lebensart verzichten, würde aber rascher zu den Zuständen kommen, die er in unserer Stadt anstrebt.“) Stellung nahmen, meldete sich auch der freiheitliche Vizepräsident des Wiener Stadtschulrats Helmut Günther zu Wort. Er wies darauf hin, dass der Stadtschulrat und damit die Meinung der Schulen in Wien zu diesem „wahnwitzigen Brainstorming“ nicht nur nicht eingeladen, sondern zur Gänze ausgespart worden sei.

Günther wies auch darauf hin, dass „abgesehen davon, dass diese Multikulti-Flausen jeder Grundlage entbehren“ es angesichts des akuten Lehrkräftemangels gar nicht möglich sei, diese auch noch auf Dienst-Sprachreisen zu schicken. „Fakt ist, in Österreich wird Deutsch gesprochen. Aus diesem Grund sind die FPÖ-Forderungen nach ,Deutsch vor Schule‘ und ,Pausensprache Deutsch‘ der einzig richtige Weg zu einer erfolgreichen Integration!“ Frauenberger solle ihren Wirkungsbereich nicht verkennen.

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