Großbritannien verschärft Kampf gegen muslimische Extremisten

Aufgerüttelt vom Tod eines britischen Soldaten durch die Hand muslimischer Extremisten möchte die konservativ-liberale Regierung in London nun schärfer gegen die islamistische Szene vorgehen. Hassprediger, die ihre Hetze in Moscheen, Kindergärten, Schulen oder Gefängnissen verbreiten, oder im Internet bzw. in Printmedien zur Gewalt aufrufen, sollen streng überwacht werden.

Eine eigens eingerichtete Task Force gegen muslimischen Extremismus, die aus Mitarbeitern des Geheimdienstes und der Polizei gebildet wurde, soll sicherheitspolizeiliche Gegenmaßnahmen ergreifen. Die konservative Innenministerin Theresa May steht politisch an der Spitze der Anti-Extremismus-Offensive und warnt vor der potentiellen Gefahr durch Tausende Islamisten in Großbritannien.

500 Spezialisten arbeiten an der Aufklärung der Londoner Bluttat

Aktuell arbeiten im Auftrag von David Camerons Innenministerin mehr als 500 Spezialisten aus Geheimdienst und Polizei an der Aufklärung der Bluttat an einem britischen Soldaten in London vom vergangenen Mittwoch. Der junge Familienvater war auf offener Straße durch mutmaßliche islamistische Attentäter erstochen worden. Aktuell sind zwei Haupttäter, die unmittelbar nach der Tat verhaftet werden konnten, in polizeilichem Gewahrsam. Einer der beiden Attentäter war bereits 2010 in Kenia verhaftet worden, da er sich dort auf der Seite der muslimischen Al-Shabaab-Miliz an bewaffneten Auseinandersetzungen im benachbarten Somalia beteiligen wollte. Am Samstagabend sind drei weitere männliche Verdächtige aus dem Islamistenmilieu im Alter von 21, 24 und 28 Jahren festgenommen worden. Ihnen werden Unterstützungsleistungen für die beiden Haupttäter und damit Beihilfe zum Mord vorgeworfen.

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