Vassilakous grüne Radwege färben sich schwarz

Mindestens zehn Millionen Euro soll das Projekt von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne), die Wiener Radwege in der Parteifarbe “grün” zu bemalen, kosten. Pessimisten sprechen bei einem tatsächlichen “Vollausbau” in den nächsten Jahren sogar von bis zu 18 Millionen Euro Gesamtkosten. Die vor vierzehn Tagen ins Leben gerufene Teststrecke vor dem Westbahnhof zeigt jetzt bereits massive Abnützungserscheinungen. Wo eigentlich der grüne Belag die Wiener Radfahrer auf die richtige Spur hinweisen sollte, ist der Belag zum Großteil bereits schwarz und abgenützt.

Der Abrieb der Fahrradreifen in Verbindung mit der aufgetragenen Farbe erzeugt einen grün-schwarz-gräulichen Belag, der zunehmend verblasst und damit seine Funktion verliert. Für die Sicherheit und Erkennbarkeit scheint hier bereits nach kurzer Zeit kein Mehrwert mehr zu bestehen.

Vassilakou will noch bis Ende Juni 2013 testen  

Wie auch bei anderen grünen Vorzeigeprojekten wie etwa dem Fahrrad- oder Fußgängerbeauftragten zeigt sich die Vizebürgermeisterin unbeirrbar. Bereits im Vorfeld hat Vassilakou angekündigt, dass sie das gesamte Wiener Radwegnetz von rund 1.123 Kilometern auf Steuerzahlerkosten grün einfärben möchte. Neuralgische Gefahrenstellen sollen aber weiterhin in der bewährten Signalfarbe Rot gehalten werden. Zuletzt hatten sich rund 60 Prozent bei einer Befragung durch die Gratiszeitung Heute gegen die grüne Einfärbungspolitik für das Wiener Radwegenetz ausgesprochen.

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