SPÖ gibt Kommunisten als Sozialdemokraten aus

In Wien-Brigittenau stand im Februar die Namensfindung für einen städtischen Wohnbau an. Auf Vorschlag der SPÖ sollte dieser nach Josef Baldrmann benannt werden. Laut Genossen soll dieser „Sozialdemokrat und Widerstandskämpfer“ gewesen sein. Verschämt erwähnte man allerdings auch, dass er ebenfalls für die KPÖ tätig gewesen sei.

Misstrauisch geworden, forderte die FPÖ Aufklärung, Denn einem Aktivisten einer totalitären Gesinnung, die Millionen Menschleben auf dem Gewissen hat, wollte man kein Andenken gewähren. Erst als von Seiten des SPÖ-Bezirksvorstehers ein Schreiben vorgelegt wurde, aus dem hervorging, dass Baldrmann Sozialdemokrat und Mitglied der sozialistischen Arbeiterjugend sowie des Republikanischen Schutzbundes war, stimmte man zu.

Schwindel fliegt auf

Wie sich bald herausstellen sollte, war das allerdings nur die halbe Wahrheit. Wie spätere Recherchen ergaben, hatte Baldrmann mit Demokratie nicht viel am Hut. Vielmehr war er tatsächlich Mitglied der Bezirksleitung und Aktivist der kommunistischen Partei. Für diese kassierte er im 20. Bezirk unter anderem Mitgliedsbeiträge und verteilte Propagandaschriften. Zu dieser Zeit herrschte in der damaligen Sowjetunion das mörderische Regime Josef Stalins. Im Jahr 1941 wurde er von den Nazis wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ festgenommen und zwei Jahre später hingerichtet.

SPÖ hat Naheverhältnis zum Kommunismus

Der Etikettenschwindel, mit dem man nonchalant einen Kommunisten zum Demokraten gemacht hat, zeigt einmal mehr, wie sehr die SPÖ mit kommunistischen Regimen und deren Exponenten kokettiert. Der Bogen spannt sich dabei von Nordkorea-Freund Heinz Fischer über Wiens Bürgermeister Häupl, der dem Massenmörder Che Guevara ein Denkmal setzen ließ, bis zum ehemaligen Bundeskanzler und Moskau-Boden-Küsser Alfred Gusenbauer. Bis heute wehrt sich die in Wien regierende SPÖ standhaft, einem Relief Josef Stalins in Wien-Meidling eine Tafel beizufügen, die über dessen Verbrechen Aufklärung gibt.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link