US-Sicherheitsfirma stand im Sold des Agrar-Konzern Monsanto

Der internationale Agrar-Konzern Monsanto soll sich im Kampf gegen Kritiker seiner Geschäftspolitik der Dienste der US-Sicherheitsfirma Blackwater bedient haben. Wie die Deutschen Wirtschaftsnachrichten berichten, sollen zwei Tochterfirmen von Blackwater Aufträge von Monsanto erhalten haben, um gegen kritische Initiativen vorzugehen. Blackwater war auch nach dem Ende des Irak-Kriegs in den dortigen Krisengebieten als Sicherheitsfirma eingesetzt. Dabei soll es wiederholt zu Übergriffen von Mitarbeitern gegenüber Zivilisten gekommen sein, wie Medien berichtet haben. 

Tochter-Firma gegen Monsanto-Kritiker eingesetzt

Konkret soll sich Monsanto der Blackwater-Tochterfirma Total Intelligence bedient haben. Dabei befindet sich der Agrar-Konzern in Gesellschaft von Großbanken und anderen international tätigen Firmen. Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten zitieren dazu das US-amerikanische Medium The Nation:

Unternehmen im Umfeld der privaten Sicherheitsfirma Blackwater leisteten Überwachungs-, Ausbildungs- und Sicherheits-Dienstleistungen für die US-und ausländische Regierungen sowie mehrere multinationale Konzerne, darunter Monsanto, Chevron, die Walt Disney Company, Royal Caribbean Cruise Lines und Großbanken wie die Deutsche Bank und Barclays.

Für Monsanto soll Total Intelligence, zwischen 2008 und 2010 tätig gewesen sein. Unter anderem sollten Aktivisten bespitzelt worden sein, die gegen genmanipulierte Kulturen und die Geschäftspraktiken von Monsanto protestierten. Ein Monsanto-Sprecher räumte laut NaturalNews ein, sich im Wege dieser Firma Informationen beschafft zu haben.

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