Linker Sprachwissenschaftler hetzt gegen Verein Muttersprache

Die Science-Redaktion des ORF gibt der Hetze gegen den Verein Muttersprache eine Bühne. Der Verein kümmert sich um den Erhalt der deutschen Sprache und gibt seit vielen Jahren die Wiener Sprachblätter, eine weit über Fachkreise hinaus anerkannte Schriftenreihe, heraus. Im April 2013 veröffentlichte man mit einem deutschen Schwesterverein einen Anglizismen-Index. Dort wurden 7.000 englische Begriffe erklärt und eingedeutscht.

Dies passt linken Wissenschaftlern offensichtlich nicht. Einer von ihnen, der Grazer Germanist und Sprachwissenschaftler Rudolf Muhr, qualifiziert das Engagement des Vereins Muttersprache und seiner Mitglieder nun pauschal als in der „Tradition deutschnationaler Sprachreiniger“ stehend ab. Darüber hinaus versteigt sich der Professor, der die „Forschungsstelle Österreichisches Deutsch“ leitet, auch noch dazu, die deutsche Muttersprache als „lingustische Fiktion“ darzustellen, und kann es sich nicht verkneifen, indirekt die FPÖ und deren Engagement für den Erhalt der Muttersprache attackieren:

Für Österreich bedeutet eine derartige Auffassung, dass die Bürger „deutscher Muttersprache“, die in Österreich leben, Deutsche sind und Österreich ein deutscher Staat. Diese Vorstellung dominierte das politische Leben der Ersten Republik, führte zum Anschluss und zum Verlust der Souveränität Österreichs. Aktuell gibt es in Österreich im Parlament nach wie vor eine Partei, die diese völkischen Prinzipien vertritt. Es ist daher nicht überraschend, dass eben diese Partei vor nicht zu langer Zeit im Parlament ein Sprachschutzgesetz eingebracht hat (das aber dann nicht weiter behandelt wurde), das wie der Verein Muttersprache „den Schutz unserer deutschen Muttersprache“ zum Ziel hatte.

Verein Muttersprache antwortet auf linken Angriff

Der traditionsreiche Verein Muttersprache reagiert auf den linken Propaganda-Angriff und stellt klar, dass er sich nicht als Zielscheibe missbrauchen lässt:

Der Verein „Muttersprache“ ist eine traditionsreiche österreichische Institution, die sich zu strikter politischer Unabhängigkeit und Überparteilichkeit bekennt. Sie ist weder rechtlich noch organisatorisch noch programmatisch irgendeiner anderen Einrichtung oder gar Partei verpflichtet. Sie versteht sich als Forum für das allgemeine, breit gefächerte, auf alle Bevölkerungsschichten verteilte Interesse an Sprache und Sprachkultur. Die Liebe zur Muttersprache schließt für sie die Wertschätzung fremder Sprachen ausdrücklich mit ein. Ihre sprachpflegerische Bildungs- und Aufklärungsarbeit, einschließlich der Kritik am Sprachgebrauch und an Entwicklungen der Gegenwartssprache, verfolgt keine nationalistischen Anliegen.

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