„Herr Professorin“: Weitere Unis verfallen dem Genderwahn

Das Rad der Gender-Verrücktheiten dreht sich weiter. Der Senat der Universität Leipzig beschloss bereits im April, dass künftig alle Titel, die an jener Lehranstalt zu führen sind, ausschließlich weiblich benannt werden sollen. Anfang Mai stimmte nun auch das Rektorat mit Beate Schücking an der Spitze den Neuerungen zu. Künftig heißt es dort also „Herr Professorin“.

Juristen leisten Widerstand

Die politisch-korrekte Verblödung ist in akademischen Kreisen allerdings noch nicht ganz so weit gediehen, dass eine derartige Maßnahme völlig widerspruchslos zur Kenntnis genommen würde. Der Dekan der Juristischen Fakultät, Christian Berger, sagte, er werde dem Beschluss des akademischen Senats nicht folgen. „Kein männlicher Student der Juristenfakultät Leipzig muss damit rechnen, als ‚Studentin‘ angesprochen zu werden“, versprach Berger laut Junge Freiheit.

Indessen greift der Genderwahn jedoch auf die Hauptstadt über. Mechthild Koreuber, die Frauenbeauftragte an der Freien Universität Berlin, wünscht sich die Regelung auch für ihre Uni: „Das ist eine interessante Idee – vor allem vor dem Hintergrund, dass derzeit etwas rückläufig mit der geschlechtersensitiven Sprache umgegangen wird“, erklärte sie laut Tagesspiegel.

Keine Strategie, sondern Zufall

Was das Leipziger Rektorat nun als vorbildlichen Plan darstellen will, sieht ohnehin eher nach einer zänkischen Senatsdebatte aus: Einige der 77 Mitglieder störten sich seit Längerem an der Schrägstrich-Variante, weil diese die Lesbarkeit der Texte hemme. Um der zeitraubenden Diskussion ein Ende zu bereiten, schlug Physikprofessor Josef Käs spontan vor, einfach nur die weibliche Form zu verwenden. Und landete damit einen Treffer ins Schwarze. „Ich hätte niemals gedacht, dass der erweiterte Senat das beschließt, denn bei anderen Themen zur Familienfreundlichkeit und Frauenförderung ist er sonst eher behäbig“, gab sich selbst der Gleichstellungsbeauftragte der Uni Leipzig, Georg Teichert?, überrascht.

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