Gender-Wahnsinn: Uni Leipzig sagt künftig „Guten Tag, Herr Professorin“

Gender-Wahnsinn ohne Ende. Die Uni Leipzig will nun plötzlich Vorreiter bei der Verweiblichung ihrer Professoren sein. Unglaublich, aber wahr: Nach einer Sprachreform soll der Titel „Professorin“ künftig auch für Männer gelten. Die neue Verrücktheit des Gender-Mainstreamings soll angeblich für mehr „Geschlechtergerechtigkeit“ und dafür sorgen, dass sich Frauen nicht mehr diskriminiert fühlen.

Eines muss man den Sprachreformern an der Uni Leipzig lassen. Mit diesem Novum sind sie weltweit in den Schlagzeilen. Die zweitälteste Uni der Bundesrepublik Deutschland wollte aber nicht einen Marketing-Gag landen, sondern meint es mit dem radikalen Schwenk in Richtung weibliche Bezeichnungen bitter ernst. „Herr Professorin“ wird Wirklichkeit, das haben die 77 Senatsmitglieder überraschend beschlossen. Vorausgegangen war eine Diskussion um die Novelle der Grundordnung, bei der sich einige über die Schrägstrich-Variante mokierten. Diese hemme die Lesbarkeit, warfen vor allem Juristen ein.

Vorschlag kam von Physikprofessor

Spiegel-Online berichtet, dass der Vorschlag, ausschließlich die weibliche Form einzusetzen, vom Physikprofessor Josef Käs kam. „Das war eine spontane Entscheidung ohne politische Ziele“, sagte er. Zur Überraschung des Gleichstellungsbeauftragten der Uni Leipzig, Georg Teichert, stimmte das Gremium für das sogenannte generische Femininum. Nicht jeder ist von der Entscheidung begeistert. „Das ist ein Feminismus, der der Sprache nicht gut tut und inhaltlich nichts bringt“, kritisiert der Jurist Bernd-Rüdiger Kern.

Fußnote soll auf beide Geschlechter hinweisen

Nach 600 Jahren „Männerdominanz“ will die Uni Leipzig somit eine neue Grundordnung schaffen. Rektorin, Dozentinnen, Wissenschaftlerinnen und eben die „Herr Professorin“ sollen normale Begriffe werden. Eine Fußnote ergänzt, dass diese feminine Bezeichnung sowohl für Personen männlichen als auch weiblichen Geschlechts gilt. Die Internet- & Blogzeitung Freie Welt berichtet, dass das angefragte sächsische Wissenschaftsministerium sich als Aufsichtsbehörde zur neuen Hochschulverfassung noch keine Meinung gebildet habe, es kündigte aber bereits an, die sprachliche Neuerung nicht beanstanden werde, weil diese der Autonomie der Universität unterliege. Es handele sich dabei mehr um eine „Geschmacks- als Rechtsfrage“. Vier Monate lang kann das Ministerium widersprechen, dann tritt die neue Grundordnung in Kraft.

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