Russischer Geheimdienst zerschlägt islamistisches Terrornetzwerk

Den russischen Behörden ist neuerlich ein wichtiger Schlag gegen ein islamistisches Terrornetzwerk auf ihrem Territorium gelungen. Seit Monaten bereitete die Terrororganisation „Islamistische Partei von Turkestan“ eine Anschlagsserie in Russland vor. Der Inlandsgeheimdienst FSB konnte nun den Kopf der Terrorgruppe, Dschulai Dawletbajew, und seinen engsten Mitstreiter Robert Amerkhanow gefangen nehmen. Zwei weitere Komplizen wurden bei Amtshandlungen getötet.

Top-Terrorist Dawletbajew hatte seine Kampfausbildung in einem afghanischen Taliban-Lager erhalten. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern nahm er wiederholt an Kommandoaktionen gegen NATO-Truppen am Hindukusch teil. Von dort operierte der radikal-islamistische Turkmene aber auch im gesamten Kaukasus-Gebiet.

Moskau verschärft den Kampf gegen Islamisten

Insgesamt wurden bei Anti-Terroraktionen Russlands in den ersten Monaten des Jahres 2013 mehr als 50 Islamisten getötet. Bei einer jüngst erfolgten Razzia nahm die Moskauer Polizei in einem Gebetssaal circa 300 Muslime vorübergehend fest, darunter 170 Ausländer. Auf der Suche nach extremistischen Hetzschriften ist eine große Menge islamistischer Literatur sichergestellt worden.

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