Islamisten verprügeln ARD-Fernsehteam bei Dreharbeiten vor Moschee

12. Juni 2013 - 9:32

ARD-Journalisten und ihr Kamerateam wurden bei Dreharbeiten für die Sendung Report Mainz vor der Tauheed-Moschee in der Innenstadt von Offenbach von jungen radikalen Islamisten brutal zusammengeschlagen, wie der Südwestrundfunk berichtete. Offenbar handelte sich dabei um eine Gruppe radikalisierter Muslime, die plant, in Syrien gegen das Assad-Regime zu kämpfen.

Reporter brutal zusammengeschlagen

Die Journalisten verabredeten sich mit dem Imam der Tauheed-Moschee nach dem Freitagsgebet für Recherche- und Dreharbeiten. Sie hatten Hinweise bekommen, wonach sich innerhalb der Moschee-Gemeinde eine Gruppe junger Muslime gebildet habe, um in den "Heiligen Krieg" gegen das Assad-Regime in Syrien zu ziehen. Als die Reporter vor der Moschee auf den Imam warteten, fielen ihnen im Hintergrund junge Männer auf, die sich eigenartig benahmen. Plötzlich griffen diese die Journalisten und das Kamerateam an. Sie schlugen auf ihre Opfer mit brutalen Faustschlägen ein und legten noch mit Fußtritten nach. Mehrere Journalisten wurden teils schwer verletzt und auch die Kameraausrüstung wurde bei dem Angriff zerstört. Nun ermittelt die Polizei in Offenbach gegen die radikalen Islamisten wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Mehr als 50 Islamisten im Dschihad in Syrien

Nach dem brutalen Vorfall zeigte sich der Imam der Tauheed-Moschee in einem Interview gegenüber Report Mainz schockiert, und bestätigte, dass es sich bei dieser von der Moschee abgesonderten Gruppe um „wahrscheinlich“ radikalisierte Islamisten handle. Außerdem sagte er, dass „es richtig [ist], dass sich einige der Mitglieder mit dem Gedanken tragen, nach Syrien zu gehen.“ Nach Recherchen von Report Mainz dürfte dies kein Einzelfall sein, denn der Verfassungsschutz und das Bundeskriminalamt hätten inzwischen Erkenntnisse darüber, dass mehr als 50 Islamisten aus Deutschland nach Syrien ausgereist seien, um dort im Heiligen Krieg gegen das Assad-Regime Widerstand zu leisten.

Report Mainz hat über den Vorfall in seiner gestrigen Sendung berichtet.

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