Islamisten wollten „Heiligen Krieg“ mit Modellflugzeugen führen

Mit einer Großrazzia gingen die deutsche Polizei und der Verfassungsschutz nun in drei Bundesländern gegen die radikal-islamistische Szene Deutschlands vor. In den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen wurden Wohnungen und Werkstätten durchsucht, da es eine begründete Verdachtslage wegen Vorbereitung von terroristischen Anschlägen und Finanzierung von Terrornetzwerken gibt. Im Zentrum der Ermittlungen stand die Suche nach Modellflugzeugen, die zum Transport von Sprengstoffpaketen dienen sollen. Zu unmittelbaren Verhaftungen soll es vorerst nicht gekommen sein.

Geldwäsche und Finanzierung von Terroristen

Die Verfassungsschützer und Spezialpolizeieinheiten waren im Auftrag der Generalbundesstaatsanwaltschaft und der Strafbehörden der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart tätig. Einerseits sollen zwei Terrorverdächtige aus dem radikal-islamistischen Sympathisantenkreis im Süden Deutschlands konkrete Handlungen zur Tatvorbereitung im Zusammenhang mit dem Umbau von Modellbauflugzeugen zu Sprengstofftransportgeräten vorgenommen haben. Der Gruppe wird die Vorbereitung einer „schweren, staatsgefährdenden Gewalttat“ gegen Personen und Einrichtungen in Deutschland vorgeworfen.

Darüber hinaus gibt es einen konkreten Verdacht der Geldwäsche und Finanzierung eines Terroranschlags und Terrornetzwerkes. Die konkret Verdächtigen haben tunesische Wurzeln und sollen bereits seit längerer Zeit im Umfeld radikal-islamistischer Gruppierungen agiert haben.

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