Marxistisch-türkische Terrorzelle operiert in Österreich

Innenpolitische Konflikte aus der Türkei verlagern sich in immer stärkerem Maße nach Deutschland und Österreich. Im Jahr 1994 wurde in der Türkei die marxistisch-leninistische Terrororganisation „Revolutionäre Volksbefreiungsfront“ (DHKP-C) gegründet. Diese hat dem türkischen Staatswesen den Krieg erklärt. Zahlreiche Brand- und Sprengstoffanschläge sowie auch Morde gehen auf das Konto der Volksbefreiungsfront. Zuletzt hatten sich Aktivisten im Februar zu einem Selbstmordanschlag gegen die US-Botschaft in Ankara bekannt, bei dem der Selbstmordattentäter und ein Sicherheitsbeamter getötet wurden.

Die DHKP-C hat unter anderem in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Belgien Stützpunkte. In diesen europäischen Ländern wurde eine Auslandsorganisation aufgebaut, die mit dem Ankauf von Waffen und der Sammlung finanzieller Mittel beauftragt ist.

Polizeiaktion in Deutschland und Österreich gegen türkische Terrorzellen

In einer konzertierten Aktion in Deutschland und Österreich wurde nun gegen „Logistikbasen“ der DHKP-C vorgegangen. Über ein Rechtshilfeansuchen aus der BRD kam es zum Einsatz von Verfassungsschützern und Einheiten der Cobra, wobei sechs Hausdurchsuchungen durchgeführt wurden und ein Verdächtiger festgenommen wurde. In Deutschland wurde gleichzeitig ein aus Österreich eingereister Türke aus dem Umfeld der DHKP-C verhaftet. Allen Beteiligten wird die Unterstützung der „Revolutionären Volksbefreiungsfront“ zur Last gelegt.

Mitglieder der DHKP-C haben in der Vergangenheit auch immer wieder Asylanträge in Österreich gestellt, da sie sich durch die türkischen Behörden verfolgt fühlen.

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