Linke Propagandaschriften beim Wiener Ferienspiel verteilt

Anlässlich der zweitätigen Eröffnungsveranstaltung des Wiener Ferienspiels am 28. und 29. Juni 2013 im Wiener Donaupark konnte es das rot-grüne Wien wieder einmal nicht lassen, linke Propagandaschriften unter das Publikum zu bringen. Bei den Infoständen des Jugendreferats der Stadt Wien lag die Publikation „Da mach ich nicht mit! .Argumente gegen „rechte“ Sprüche“ auf. Diese Broschüre wurde im Mai 2013 von „WienXtra“ gemeinsam mit „Land der Menschen“ aus Oberösterreich herausgegeben und wendet sich gegen die Problematisierung von gesellschaftspolitischen Alltagsfragen bzw. setzt diese in einer Reihe mit nationalsozialistischer Wiederbetätigung gleich.

So werden unter anderem Fragen der stark steigenden Ausländer in unserem Land, die bestehende Konkurrenz zwischen Ausländern und Inländern am österreichischen Arbeitsmarkt, die mangelnde Anpassung von manchen Ausländern gegenüber der österreichischen Gesellschaft und Kultur, die steigende Ausländerkriminalität, die islamistische Hegemonie oder die Unterdrückung islamischer Frauen durch den Kopftuchzwang pauschal ins „rechte Eck“ gestellt. Im Gegenzug verharmlost man alle diese gesellschaftspolitischen Brennpunkte und liefert einseitige rot-grüne Propagandasprüche gegen die Realität. Jene die eine andere gesellschaftspolitische Meinung in Fragen der Ausländerzuwanderung haben, wünschen sich laut WienXtra auch einen starken Mann oder verharmlosen den Nationalsozialismus.

Ausländer-Kriminalität wird total verharmlost

Die ständig steigende Ausländerkriminalität hingegen wird total verharmlost. 2012 waren 47,9 Prozent aller Häftlinge in österreichischen Gefängnissen Ausländer. Dass dies in der Öffentlichkeit thematisiert wird, passt WienXtra nicht, man schiebt die Ausländerkriminalität pauschal „organisierten Kriminaltouristen“ in die Schuhe. Und auch von der Aggression ausländischer Jugendlicher möchte man nichts wissen. Sie sei auf soziale Probleme zurückzuführen:

Das ist eine Schuldzuweisung, die im Grunde die hier lebenden Ausländer und Ausländerinnen zu Sündenböcken macht. Die Statistik sagt anderes: Es stimmt zwar, dass viele Täter und Täterinnen aus dem Ausland einreisen, sie leben aber nicht in Österreich. [..] Es ist richtig, dass die Zahl der jugendlichen ausländischen Tatverdächtigen bei Gewaltdelikten zunimmt. Es liegt zum einen an der hohen Jugendarbeitslosigkeit dieser Gruppe, zum anderen an den sozialen Problemen der zweiten und dritten Generation in Einwandererfamilien.

Islamistische Hegemonie und Kopftuchzwang werden verharmlost

Dass es eine islamistische Hegemonie gibt und der Kopftuchzwang die Frauen unterdrückt, wird ebenfalls klein geredet. Auf die Problemstellung, dass der Islam in Österreich wie in allen anderen westlichen Ländern an die Macht kommen möchte, kommen pseudoironische Gegenargumente. Und beim Kopftuch entdecken die Linkspropagandisten die sonst heftig bekämpfte Tradition für sich:

Das finde ich spannend. Kannst du mir genau sagen, wie er das machen möchte? In Österreich leben fünf Prozent Moslems und es gibt keine Anzeichen dafür, dass sie die Macht ergreifen wollen. Kennst du viele Christen und Christinnen, die zum Islam übertreten. [.] Die Kopftuch-Debatte verläuft meist turbulent, da es um persönliche Rechte geht. Sie birgt viele Missverständnisse, da frauenrechtlich engagierte, aber auch den Islam kritisierende und besonders fremdenfeindliche Menschen ähnlich argumentieren. [.] Der Grund Kopftuch zu tragen, kann Glaube, Tradition oder auch stolzer Selbstausdruck als Muslima sein.

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