Salafisten erreichen in ihrem Paradies Wien Alltagspräsenz

Sogar laut Medienberichten zeigen sich ausländische Geheimdienste nicht nur über die Massendemo türkischer Islamisten und Nationalisten vor rund einer Woche in Wien, sondern auch über das Explodieren der Salafistenszene in Österreichs Hauptstadt besorgt. Diese zeigt sich immer öfter offensiv in der Öffentlichkeit. Ein praktisches Beispiel dafür findet sich im Bezirk Margareten.

Der Siebenbrunnenplatz ist im großen und ganzen eine Betonwüste und liegt direkt an der Reinprechtsdorfer Straße, die als Verlängerung der Triester Straße ins Wiental eine Hauptverkehrsader darstellt. Trotzdem herrscht hier eine Atmosphäre des entspannten Verweilens. Wer Zeit, Muße und das Geld dazu hat, nimmt in einem der Schanigärten Platz, wer kein Geld oder spielende oder mit dem Roller umherflitzende Kinder zu beaufsichtigen hat, nützt eine der Sitzgelegenheiten beim vor sich hin plätschernden Brunnen, dessen steinerne Vindobona über die sieben Fontänen wacht.

Salafisten wollen „Vorurteile abbauen“

Die Szenerie ist multikulturell. Die Serben haben sich den Altösterreichern, die tatsächlich meistens auch schon etwas betagter sind, völlig angepasst, in der angrenzenden Siebenbrunnengasse gibt es ein Türkengrätzel. Anders als im Schlossquadrat weiter stadteinwärts, das die grünwählenden, gutbetuchten Bobos für sich erobert haben, träumen um den Siebenbrunnenplatz herum viele Menschen von einem besseren Leben.

All das scheint auch den Salafisten aufgefallen zu sein, und sie sehen nun ihre Chance. Daher stehen sie neuerdings jeden Samstag hier und betreiben einen Büchertisch. Die Rauschebärte agieren von Mal zu Mal professioneller. Die mit der Hand beschriebenen orthografisch fehlerhaften Kartonschildchen von voriger Woche sind bereits durch gedruckte weiße Kunststofftransparente ersetzt, auf denen in grüner Schrift (Farbe des „Propheten“ Mohammed) dazu eingeladen wird, sich über den Islam zu informieren und „Vorurteile abzubauen“.

Wien wird zum direkten Betätigungsfeld

Angeliefert wird das Material mittels eines Autos mit Mödlinger Kennzeichen und dem Aufdruck www.frohebotschaft.at. Auf dieser Internetseite gibt es Anleitungen, wie man durch Konvertierung zum Islam glücklich wird. Auch Videos vom bundesdeutschen Brachial-Konvertiten Pierre Vogel sind zu sehen.

Bislang galt Wien als Brückenkopf für die Radikalislamisierung Bosnien-Herzegowinas. Dorthin fließen die Erdöl-Millionen aus Saudi-Arabien, das von der Sekte der Wahhabiten (die im Ausland Salafisten heißen) regiert wird. Die Hofierung islamischer Fundamentalisten durch SPÖ-Bürgermeister Häupl und ÖVP-Vizekanzler und -Außenminister Spindelegger, der sogar ein saudisches „Dialog“zentrum in Wien durchgesetzt hat, ermutigen die Salafisten, diese Stadt nicht mehr nur als Drehscheibe, sondern als direktes Betätigungsfeld zu sehen.

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