Hollande schaltet Paris das Licht aus

Die Sparpolitik von Staatspräsident Francois Hollande in Frankreich treibt immer buntere Blüten. Seit dem 1. Juli 2013 ist die französische Hauptstadt in der Nacht ohne Nachtbeleuchtung. Öffentliche Gebäude, Schaufenster oder Werbetafeln dürfen nicht mehr beleuchtet sein. Wer sich diesem Dekret widersetzt, muss Geldbußen bis zu 750 Euro an die Staatskasse entrichten. Dieses Verbot der Nachtbeleuchtung ist Teil von Hollandes Sparprogramm und soll am Ende bis zu 200 Millionen Euro an Einsparungen jährlich bringen.

Paris ist durch Hollande nicht mehr Stadt des Lichts

Über viele Jahrzehnte galt die französische Metropole Paris als die europäische „Stadt des Lichts“. Hunderttausende Besucher bewunderten Paris bei Nacht mit seiner angeleuchteten Gebäude- und Denkmalkulisse.  Dies hat sich nun schlagartig geändert. Täglich von ein Uhr nachts bis sieben Uhr früh dürfen beispielsweise Werbeflächen, Gebäude und Schaufenster nicht mehr aufleuchten. Auch die mehr als 300 öffentlichen Gebäude dürfen nicht mehr angestrahlt werden.

Obwohl die Tourismuswirtschaft, aber auch die Polizei Bedenken gegen diese Maßnahmen haben, zogen Hollande und seine Umweltministerin Delphine Batho diese durch. Bathos politische Karriere hat dieses Projekt jedoch nicht verlängert. Sie wurde am Dienstag von Hollande als Ministerin entlassen, da sie das aktuelle Budget der französischen Regierung als das „Schlechteste aller Zeiten“ bezeichnet hatte.

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