Italienische Mafia engagiert sich in der Ökostrombranche

Die Italienische Mafia engagiert sich in der Ökostrombranche. Jetzt schlägt die Europol Alarm. Jüngster Fall ist die Karriere des „Ökostromunternehmers“ Vito Nicastri – er ist vom einfachen Elektriker zum Milliardär aufgestiegen. Jetzt haben die Sicherheitsbehörden insgesamt 1,3 Milliarden Euro an Vermögenswerten beschlagnahmt. Zuletzt war Nicastri Eigentümer von 43 Firmen aus der Ökostrombranche, 98 Immobilien, Autos und Luxusjachten sowie 66 Konten. Der Eigentümer von Windkraftanlagen in Sizilien wurde in Mafiakreisen als „König des Windes“ bezeichnet. Er organisierte die Unterwanderung der Ökostrombranche durch die Mafia und war Statthalter des Paten Matteo Messina Denaro.

Geldwäsche und Förderbetrug

Begünstigt durch Steuervorteile und EU-Förderungen wurde durch die Mafia in den letzten 20 Jahren im großen Stil ein Verbrechenssyndikat zur Umsetzung von Geldwäsche und Förderbetrug aufgebaut. Vor allem Öko-Windparks werden von finanzkräftigen Mafia-Clans im großen Stil zum Waschen von Finanzmitteln missbraucht.

Der Mafioso Nicastri soll 15 bis 20 Millionen Euro aus Fördermitteln kassiert haben und ein Netzwerk aus Mafia, Unternehmern und Politik aufgezogen haben, um die Energiewende für den eigenen Profit auszubeuten. Nach zehnjährigen Ermittlungen konnte man Nicastri nun endlich das Handwerk legen. Die Polizei hofft, über ihn an weitere Hintermänner heranzukommen.

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