Nigerianische Islamisten massakrierten 42 Schüler und Lehrer

Neuerlich hat die islamistische Extremistengruppe Boko Haram in Nigeria zugeschlagen. In einer Schule in Mamido, einer Stadt in der Unruhe-Region Yobe, ermordeten Terroristen insgesamt 42 Schüler und Lehrer. Sie hatten die Schüler in ihren Schlafräumen überrascht, dort zusammengetrieben und mit Sprengsätzen und Schnellfeuergewehrsalven massakriert. Boko Haram hatte sich offensichtlich wegen einer Razzia der Regierungstruppen vom vergangenen Donnerstag gerächt.

Damals waren beim Einsatz von nigerianischen Truppen gegen die Islamisten 22 Extremisten ums Leben gekommen. Bereits vor einigen Wochen waren Schüler und Lehrer in verschiedenen Provinzen von den Terroristen in ihren Ausbildungsstätten überfallen und ermordet worden.

Boko Haram hat bereits 3.600 Todesopfer zu verantworten

Auf das Konto von Boko Haram sind in den vergangenen vier Jahren bereits 3.600 Todesopfer gegangen. Boko Haram bedeutet wörtlich „Westliche Bildung ist böse“. Die extremistische Islamistengruppe steht mit den afghanischen Taliban in Verbindung. Geführt wird sie von einer Shura, einem 20 Mitglieder umfassenden Rat. Boko Haram unterhält Kontakte zu ähnlichen Gruppen im Tschad und in Kamerun sowie zu Al-Kaida im islamischen Maghreb und der Al-Shabaab-Miliz in Somalia. In der Vergangenheit soll sich Boko Haram auch an Besetzungen der Städte Timbuktu, Gao und Kidal in Mali beteiligt haben.

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