ÖVP-Abspaltung „Vorwärts Tirol“ löst sich auf

Die Liste Fritz Dinkhauser und das Tiroler Team Stronach haben es bereits vorgezeigt: Dissidenten-Gruppen in Tirol haben eine kurze Halbwertszeit. Spaltungen, Ausschlüsse und innerparteiliche Grabenkämpfe gehörten und gehören zum Alltag dieser ansonsten völlig inhaltsleeren Gruppierungen. Dies zeigt sich nun bei einer weiteren ÖVP-Abweichler-Gruppe Konkurrenz. „Vorwärts Tirol“ ist drauf und dran, sich aufzulösen, und begleitet dies mit Gerichtsverfahren und massiven Anschuldigungen.

Vier Landtagsabgeordnete kehren ihrer Partei den Rücken

In einer Pressekonferenz am 8. Juli 2013 erklärten die vier Vorwärts-Tirol-Landtagsabgeordneten Hans Lindenberger, Maria Zwölfer, Josef Schett und Andrea Krumschnabel ihren Rücktritt aus dem Landesparteivorstand der Gruppierung. Im Zentrum der Kritik stehen die „Gründungsfrauen“ der Liste „Vorwärts Tirol“, die amtierende Innsbrucker BürgermeisterinChristine Oppitz-Plörer und die ehemalige ÖVP-Landesrätin Anna Hosp. Es geht um Druck und Einflussnahme durch einen Gönner der ÖVP-Dissidentenliste, die die vier gewählten Abgeordneten so nicht hinnehmen wollten.

Ein Unternehmer, der die Liste im Wahlkampf gesponsert hatte, soll plötzlich eine Rechnung von insgesamt 700.000 Euro gegenüber der Partei geltend machen wollen. Den Gründerinnen Oppitz-Plörer und Hosp warfen die bisherigen „Vorwärts Tirol“- Mandatare eine Intrige vor. Die vier Landtagsmandatare wollen ihre Mandate in Zukunft „unabhängig“ ausüben.

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