Rot-Grün will auch Weinheber-Denkmal „umgestalten“

Die Umfärbungsorgie der rot-grünen Stadtregierung in Wien nimmt kein Ende. Gerade erst wurde mit einem „Historikerbericht“, verfasst unter der Leitung des SPÖ-nahen Universitätsprofessors Oliver Rathkolb, die Grundlage für eine Umbenennungswelle vermeintlich „belasteter“ Straßen- und Platznamen gestartet. Jetzt geht es daran, Denkmäler von historischen Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Kultur zu verfolgen.

Jüngst machte sich eine „Plattform Geschichtspolitik“ der Akademie der Bildenden Künste daran, das Denkmal des Dichters Josef Weinheber am Schillerplatz auszugraben. Mit dieser „Intervention“ wollte man auf die seinerzeitige Mitgliedschaft Weinhebers bei der NSDAP hinweisen. Diese Parteimitgliedschaft ist freilich seit Jahrzehnten kein Geheimnis und störte auch nicht, das Wirken des Dichters abseits seiner politischen Verstrickungen entsprechend zu würdigen. Rot-grüne Kulturideologen möchten den Schillerplatz trotzdem vom Dichter „säubern“ bzw. dieses Denkmal durch Zusatztafeln umgestalten.

Roter Kulturstadtrat versprach „Umgestaltung“

Immer vorne dabei, wenn es um die radikale Umdeutung von Kunst und Kultur geht, ist der Wiener Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ). Dieser erklärte sich mit den Aktivisten der „Plattform Geschichtspolitik“ umgehend solidarisch und versprach eine „Umgestaltung“ des Denkmals. Dies stößt jedoch auf erbitterten Widerstand der Weinheber-Gesellschaft, die Eigentümer des Denkmals ist. Dieses Denkmal wurde 1975 in die Obhut der Stadt Wien gegeben und könne dieser jederzeit wieder entzogen werden, warnt die Dichter-Gesellschaft.

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