Bushido-Lied: Empörung nach Attacke auf Claudia Roth und „Schwuchteln“

Rap-Lieder sind prinzipiell dafür bekannt, gewaltverherrlichende Botschaften zu verbreiten. Bis jetzt hat dies niemanden besonders gestört: Immerhin sind viele Rapper ausländischer Herkunft und tragen zum Multikulti-Weltbild bei. Doch nun richtete sich ein Lied des Rappers „Bushido“, der kürzlich sogar mit dem Integrationspreis ausgezeichnet wurde, gegen die Grünen-Chefin Claudia Roth. Dies sorgte für Empörung.

In dem Lied „Stress ohne Grund“ singt der Rapper über den Hass, den er auf die deutsche Gesellschaft hat. Im ganzen Text ruft er zu Gewalt und Hetze auf, doch die anstoßerregendsten Zeilen lauten :

Ich mach Schlagzeilen , fick deine Partei [ Yeah ] / und ich will das Serkan Törun jetzt ins Gras beisst / Yeah Yeah, Was für Vollmacht, du Schwuchtel wirst gefoltert / Ich schieß auf Claudia Roth und sie kriegt Löcher wie ein Golfplatz.

Roth erkennt Realität der „Integration“

Tatsächlich endete die Veröffentlichung des Liedes mit Schlagzeilen für den Rapper mit dem bürgerlichem Namen Anis Mohamed Youssef Ferchichi: „Bushido pöbelt nur noch herum, hetzt menschenverachtend gegen Homosexuelle und Frauen und droht jetzt auch noch Politikerinnen und Politikern offen mit Gewalt“, wird Roths Sprecher Jens Althoff in der Welt zitiert, als am 13. Juli die ersten Berichte über das Lied an die Öffentlichkeit gelangten und einen Skandal heraufbeschworen. „Sonst fällt ihm nichts mehr ein, um irgendwie noch Kasse zu machen. Guten Rap bekommt er ohnehin nicht auf die Reihe“, befindet Althoff, der offenbar auch Musikexperte ist.

Bushidos Fans sehen das offenbar anders: Innerhalb zweier Tage hat das Video 1,2 Millionen Ansichten auf der Videoplattform Youtube gesammelt, dann wurde es vom Anbieter gesperrt – doch das Interesse reißt nicht ab. „Aus Geschäftsmann-Perspektive war das super. Wir sind in den Trends auf Platz eins“, sagte der Rapper in einem Interview mit N24. Außerdem werde er sich „auf keinen Fall entschuldigen“. Die Mordgelüste gegenüber der Grünen-Chefin meint der Immigrant offenbar ernst.

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