Künstlerin veranstaltet Gender-Redefinierungslager für Kinder

In den letzten drei Jahren fand in den Vereinigten Staaten ein Ferienlager statt, auf dem junge Buben ihr Geschlecht „redefinieren“ sollten: Eltern, die ihre Söhne als „gender-nonkonform“ erachten, nehmen mit ihnen gemeinsam an der Aktion teil. Es gibt Modeschauen und andere Schönheitswettbewerbe, bei denen die Jungen „sich selbst auf eine vollkommen andere Art und Weise wahrnehmen sollen.“

Jungen in Mädchenkleidern als Fotoprojekt

So lautet jedenfalls die Erklärung der Fotografin Lindsay Morris, die das Lager unter dem Namen „Du bist Du“ organisiert. Hintergrund der Idee ist ihre fotografische Dokumentation dieser Lager, um „den Geist dieser Jungen zu zeigen, wenn sie glänzen“, so der Fotoblog Slate, der auch Fotos der Serie veröffentlicht.

Vier Tage lang sind die Jungen von äußerst engagierten Erwachsenen umgeben, die die „Genderqueerheit“ ihrer – und der anderen – Kinder fördern wollen. Sie tragen Röcke und Kleider, die sogar teils eigens geschneidert wurden, schminken sich und posieren auf Laufstegen für Foto-Shootings. Obwohl noch nicht absehbar ist, ob die Jungen tatsächlich schwul oder „Transgender“ sind oder werden, will Morris mit ihnen eine Kampagne starten, um der LGBT-Jugend „ein neues Gesicht zu geben“.

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