US-Hedgefonds-Manager erklärt deutsches Gold für verschwunden

24. Juli 2013 - 9:00

Neue Aufregung um die deutschen Goldreserven, die in den USA gelagert sind. Der US-Hedgefonds-Manager William Kaye macht den Bürgern geringe Hoffnungen, dass Deutschland sein „physisches Gold“ je wieder sehen werde. Die Deutsche Bundesbank hat ihre Goldbestände und Goldforderungen seit dem Zweiten Weltkrieg zum Großteil im Ausland gelagert. Das Meiste davon soll sich in den USA befinden.

Wegen der internationalen Krise gibt es Pläne, das Gold wieder nach Deutschland zu transferieren. Kaye behauptet allerdings, die deutschen Goldvorräte wären in dieser Art und Weise gar nicht mehr verfügbar.

Fed und US-Banken sollen deutsches Gold verkauft haben

Kaye geht in seiner Stellungnahme davon aus, dass das seinerzeit physisch vorhandene Gold längst den Besitzer gewechselt habe. So wären über die amerikanische Notenbank Fed regelmäßig Goldreserven sozusagen „verliehen“ worden, um den Goldpreis zu drücken. Über eigene „Leasing-Verträge“ fanden die Goldbestände, darunter auch deutsche Goldreserven, ihren Weg zu US-Banken wie Goldman Sachs oder JP Morgan. Diese veräußerten das Gold unter anderem an der Börse von Hongkong.

Käufer des „deutschen Goldes“ sollen auch die Peoples Bank of China, die Reserve Bank of India und die Zentralbank der Russischen Föderation sein, die damit ihre eigenen Goldreserven erheblich aufgestockt haben sollen. Für einen tatsächlichen Transfer „physischer“ Goldbestände soll deshalb in den USA nichts mehr vorhanden da sein.

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