Rumänischer Räuber erhielt in Graz vier Jahre Haft

Die Gutmütigkeit eines Grazer Mindestpensionisten nützte ein rumänischer Krimineller brutal aus. Der 20-Jährige war dem Rentner nach einem Flohmarktbesuch bis zu dessen Wohnung gefolgt. Dort sprach er sein Opfer an und bat es um ein Glas Wasser. Der ahnungslose und schwer zuckerkranke Rentner bat den Rumänen in die Wohnung, gab ihm ein Glas Wasser, kochte ihm einen Kaffe und stellte ihm eine Jause hin.

Der kriminelle Rumäne nutzte diese Situation jedoch dazu, um vom Mindestpensionisten Geld zu fordern. Als dieser ablehnte, wurde der Rumäne brutal und bedrohte den Rentner mit einem Jausenmesser. Dann stahl er dem kranken alten Mann 800 Euro und flüchtete.

Vier Jahre unbedingt

Im Gerichtssaal versuchten der Kriminelle und sein Verteidiger, die Tat vorerst herunterzuspielen – so gab der Täter lediglich zu, dem Opfer die Geldscheine „aus der Tasche gezogen zu haben“. Der Schöffensenat am Grazer Straflandesgericht schenkte jedoch den Ausführungen des Mindestpensionisten mehr Glauben. Das Gericht verurteilte den Rumänen zu vier Jahren unbedingter Haft. Im Gerichtssaal kam es während des Prozesses zu Tumulten, die von Clan-Angehörigen des Täters verursacht wurden.

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