Nun sind die Kleinanleger für die Bankensanierung dran

Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Zukünftig werden wohl auch Kleinanleger mit Guthaben weit unter 100.000 Euro für die Sanierung ihrer Hausbanken herangezogen. Still und heimlich haben EU-Kommission und die aktuelle litauische EU-Ratspräsidentschaft diesen Plan vorangetrieben. Der Expertenvorschlag sieht vor, dass Bankkunden im Fall einer Pleite ihres Finanzinstituts nur mehr 100 bis 200 Euro täglich abheben dürfen. Diese Regelung soll für einen Zeitraum von bis zu drei Wochen angeordnet werden. Damit sind auch Kleinsparer bzw. Personen, die lediglich ein Gehalts- oder Pensionskonto haben, von ihrem eigenen Geld abgeschnitten.

Einlagensicherung bis 100.000 Euro ist Geschichte

Mit dieser neuen Regelung ist aber auch die bisher als “in Stein gemeißelte” Einlagensicherung bis 100.000 Euro Geschichte. Eine Sperre von Guthaben bis 100.000 Euro trifft im Resultat nicht nur Konsumenten wie Arbeitnehmer und Pensionisten, sondern auch kleine und mittlere Unternehmen. Diese können bei einem solchen Reglement weder ihre Angestellten noch ihre Lieferanten bezahlen. Aber auch die Bedienung von Abgabenschulden an Finanzbehörden und die Sozialversicherung ist damit gekappt.

Offiziell kommen soll dies alles nach der deutschen Bundestagswahl am 22. September 2013. Noch hat man Angst, dass ein offizieller Beschluss die deutschen Wähler in die Arme von EU-kritischen Parteien treiben könnte. Bei einer Wiederwahl von Angela Merkel, aber auch bei einer Neuauflage von Rot-Grün, sind sich die Eurokraten in Brüssel sicher, dass Deutschland zu allen Regelungen ja sagen und somit auch die finanzielle Existenz seiner Kleinanleger für Euro und EU opfern wird.

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