Alternative für Deutschland warnt vor kommenden Euro-Debakel

Während sowohl die schwarz-gelbe Koalition als auch die rot-grünen Herausforderer die Zukunft Deutschlands und des Euro nach den Bundestagswahlen am 22. September 2013 nur in unbestimmten Konturen zeichnen, spricht die erstmals antretende Alternative für Deutschland (AfD) Klartext. Parteichef Bernd Lucke, selbst jahrzehntelang CDU-Mitglied, kritisiert Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihren Herausforderer Peer Steinbrück (SPD). Diese würden im laufenden Bundestagswahlkampf so tun, als sei die Euro-Krise und damit die Gefahr für Deutschland vorbei. Dabei kommen die großen Brocken auf Deutschland und seine Bürger erst zu.

AfD: Bundeskanzlerin Merkel handelt verantwortungslos

AfD-Chef Lucke, im Zivilberuf Wirtschaftswissenschaftler, spricht es gegenüber Medienvertretern klar aus: Man werde nach den Wahlen bald wieder schlechte Nachrichten hören. So sei Griechenland weiterhin im Stadium der faktischen Zahlungsunfähigkeit, ein weiterer Schuldenschnitt werde vorbereitet und diesen müssten wieder die deutschen Bürger bezahlen. Dass Merkel und Co. dies verschweigen, sei bewusst verantwortungslos.

Als Konsequenz der weiterhin latenten Krise der Eurozone müsste man alles dazu tun, damit die maroden EU-Staaten Griechenland, Spanien, Portugal, Zypern und auch Italien aus dem Euro aussteigen können. Für die restlichen Euro-Staaten müsse vereinbart werden, dass diese keinerlei Haftungen für die maroden Länder übernehmen. Sei diese Strategie nicht durchsetzbar, dann müsste Deutschland aus der Euro-Zone austreten und die D-Mark wieder einführen.

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