Bosnier und Rumänen klauen gerne Fahrräder

In der Kriminalstatistik zeigt sich, dass neben vielen anderen Dn elikteauch die Fahrraddiebstähle zunehmen. Allein 2012 wurden 1503 Fälle bei der Polizei gemeldet, um 276 mehr als im Jahr davor. Wie hoch die nicht angezeigte Dunkelziffer ist, ist unbekannt. Vor allem in Kärnten, Niederösterreich und Wien kam es von 2011 auf 2012? zu einem starken Anstieg der Fahraddiebstähle.

Im Verhältnis dazu ist die Aufklärungsquote bei diesen Delikten äußerst bescheiden. Insgesamt liegt sie bei nur 5,7 Prozent im österreichischen Durchschnitt. In den einzelnen Bundesländern ergeben sich jedoch durchaus Unterschiede bei der Täterermittlung. So wurden 2012 in Kärnten immerhin 19,2 Prozent und im Burgenland 11,1 Prozent der Fälle auch aufgeklärt. In der Bundeshauptstadt Wien liegt diese Quote hingegen bei nur 2,7 Prozent.

54 Prozent der Tatverdächtigen sind Ausländer

Aufschlussreich ist die statistische Auswertung auch im Hinblick auf die Herkunft der ermittelten Tatverdächtigen. 2012 stammten nicht weniger als 54 Prozent aus dem Ausland. Von den 823 ausgeforschten ausländischen Tätern kamen 280 aus Bosnien-Herzegowina und weitere 128 aus Rumänien, womit diese beiden Länder allein fast 50 Prozent der ausländischen Täter stellen.

Mit 117 Tätern sind die Ungarn, mit 70 die Slowaken und mit 43 die Tschechen ebenfalls sehr stark unter den Fahrraddieben vertreten. Die Schweiz und Israel können demgegenüber nur jeweils einen einzigen Fahrraddieb statistisch beisteuern.

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