Boko-Haram-Islamisten töten wieder 75 Nigerianer

Bei einem neuerlichen blutigen Überfall von extremistischen Islamisten der Gruppe Boko Haram wurden insgesamt 63 Menschen im Nordosten Nigerias ermordet. Die Terroristen hatten die Christen während der Gebetszeit überfallen und niedergemetzelt. Verübt wurde die Bluttat im Bundesstaat Borno nahe der Provinzhauptstadt Maidugur.

Gleichzeitig fand auch in einem anderen Landesteil ein Überfall auf Christen statt, der zwölf weitere Todesopfer forderte. Damit erhöht sich die Opferzahl in Nigeria wegen islamistischer Übergriffen in diesem Jahr bereits auf über 500. Im ersten Halbjahr war es in den muslimisch geprägten Landesteilen zu mehreren Mord-Überfällen auf Schulreinrichtungen gekommen.

Nigerianische Armee kann gegen Islamisten-Terror nichts ausrichten

Obwohl die nigerianische Armee in diesem Jahr bereits mehrere Großoffensiven gegen die islamistischen Kommanden von Boko Haram in den nordöstlichen Bundesstaaten Yobe, Borno und Adamawa durchführte, kann man die immer wieder stattfindenen Überfälle nicht verhindern.

Die Islamisten werden vor allem aus dem benachbarten Tschad unterstützt, wo mehr als 50 Prozent der Bevölkerung Muslime sind. Der Tschad ist auch immer wieder Rückzugsgebiet für Boko Haram-Terroristen, wenn die nigerianische Armee gegen sie vorgeht.

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