Südafrikas Präsident in schmutzige Waffengeschäfte verwickelt

Umstrittene Waffengeschäfte holen den linken Südafrikanischen Staatspräsidenten Jacob Zuma ein. Diese reichen zum Teil zwei Jahrzehnte zurück. Zuma war damals Vizepräsident unter Nelson Mandela. Das neue Regime des Afrikanischen National Congress (ANC), das seit dem Ende der weißen Regierungen in Südafrika herrscht, begann seine Machtausübung mit Korruption und zwielichtigen Geschäften. Man beschaffte in Europa neue Waffen und Ausrüstung für die südafrikanische Armee im Gesamtbetrag von mehr als sechs Milliarden Euro. Vor allem in Frankreich kaufte man groß ein und vergeudete das Volksvermögen.

Zuma soll damals kräftig mitgemischt haben und auch am Einsammeln von Bestechungsgeld beteiligt gewesen sein. Gegen ihn wurde auch ermittelt. Als er sich jedoch 2009 anschickte, Nachfolger des greisen Mandela zu werden, stellte man diese Ermittlungen ein. Demgegenüber wurde jedoch der Finanzberater Schabir Sahik wegen seiner Verwicklung in den Waffenhandel zu einer langjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Sahik finanzierte Zumas politischen Aufstieg zum ersten Mann im Staat. Die Vorwürfe gegen Zuma verstummten jedoch nie. Nun hat der Präsident neuerlich eine „unabhängige Kommission“ beauftragt, um seine Unschuld zu dokumentierten und ihn weiß zu waschen.

Zuma ist Kommunist, Polygamist und war wegen Vergewaltigung vor Gericht

Zuma ist eine besonders negative Figur in der politischen Landschaft nach dem Ende der Apartheid in Johannisburg und Kapstadt. Er sozialisierte sich im kommunistischen Flügel des ANC, ist überzeugter Polygamist und stand bereits einmal wegen Vergewaltigung vor Gericht. In der Zeit des Oppositionskampfes war Zuma jahrelang Geheimdienstchef des ANC und für zahlreiche Verbrechen an eigenen schwarzen Landesleuten verantwortlich, denen man die Zusammenarbeit mit Weißen vorwarf. Sein privates Anwesen wurde nach seinem Amtsantritt als Präsident um 200 Millionen Rand (15,5 Millionen Euro) auf Stadtskosten renoviert.

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