Rotes Glaubwürdigkeitsproblem: Die SPD und die falsche Putzfrau

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Mit dieser Volksweisheit und einem Glaubwürdigkeitsproblem ist kurz vor der Bundestagswahl in Deutschland die SPD konfrontiert. Denn Zeitungen kamen dahinter, dass ein Wahlplakat der SPD – im Gegensatz zur Behauptung der stellvertretenden Bundesvorsitzenden Andrea Nahles – nicht Arbeiter aus dem wirklichen Leben zeigt, sondern schlicht Foto-Models.

Zumindest in einem Fall konnte das nachgewiesen werden. Die Gebäudereinigerin, die gezeigt wird, ist in Wirklichkeit ein Model und wurde aller Wahrscheinlichkeit nach von der Agentur gebucht, die für die SPD die Plakate entwarf. In ihrem zweiten Beruf ist Corinna B. laut Focus auch keine Gebäudereinigerin, sondern Verkäuferin. Äußern durfte sich die Dame wie auch die Model-Agentur gegenüber dem Focus nicht, denn beide mussten der SPD eine “Verschwiegenheitserklärung” abgeben. Seit Bekanntwerden dieses Schwindels stehen die Roten in Deutschland nicht nur als Lügner da, sondern sie haben auch noch Ärger mit dem Berufsverband der Gebäudereiniger: Denn dort gibt es den von der SPD auf dem Plakat geforderten Mindestlohn bereits. Das nächste Fettnäpfchen also im ohnehin von Pannen gekennzeichneten Wahlkampf der SPD.

Auch andere Motive zusammengebastelt

Nachdem bei den Plakaten – in Vergrößerung gut zu erkennen – mit Photoshop gearbeitet wurde, liegt der Verdacht nahe, dass die Darsteller auch bei den anderen Motiven zusammengebastelt wurden. Jedenfalls haben unbeeindruckt von diesem Skandal  SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Andrea Nahles kürzlich in Berlin diese Wahlplakate ihrer Partei vorgestellt. Unter dem Motto “Das Wir entscheidet” werden hierbei “Normalbürger” präsentiert. Eine Familie, ein Handwerker, eine Reinigungskraft, ein Rentner-Ehepaar und eine Mutter. Nahles erklärte dazu, dass das alles echte Bürger seien, “keine Models”. Wirklich?

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