Diktator Kim Jong-un soll eigene Ex-Freundin hinrichten haben lassen

Nordkoreas kommunistischer Diktator Kim Jong-un soll insgesamt zwölf Kulturschaffende hinrichten haben lassen. Darunter befand sich auch seine Ex-Freundin Hyun Song-wol. Den Mitgliedern des Unhasu Orchesters und der Wangjaesan Light Music Band war vorgeworfen worden, sie hätten pornografische Filme gedreht und Bibeln besessen. Beides verstößt gegen die nordkoreanischen Gesetze.

Die Hinrichtung soll öffentlich stattgefunden haben. Dabei sollen auch die Familienmitglieder der Todeskandidaten gezwungen worden sein, die Exekutionen mit anzusehen. Hyun Song-wol war früher einmal die Freundin des nunmehrigen Diktators, bis dessen Vater Kim Jong-il die private Beziehung untersagte.

UN-Untersuchungsausschuss möchte Hinrichtungspraxis untersuchen

Ein UN-Untersuchungsausschuss möchte nun die Hinrichtungspraxis des Regimes in Pjöngjang prüfen. Der Vorsitzende dieser UN-Kommission, Michael Kirby, hat in den vergangenen Monaten zahlreiche nordkoreanische Flüchtlinge, aber auch Menschenrechtsexperten vernommen. Kirby will in einem offiziellen Dialog mit den Behörden in Nordkorea das bisher zusammengestellte Material erörtern.

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