Grüne provozieren mit Wahlkampf Rassismus-Debatte

Ein schweres Eigentor haben sich die Grünen Wahlkämpfer mit einem Sujet bei einer Gruppe geschossen, bei der sie bisher politisches Liebkind gewesen sind. Die Gutmenschen rund um Eva Glawischnig und Wahlkampfleiter Stefan Wallner haben in ihrer Oberlehrerhaftigkeit auf jene vergessen, die von ihrer Wahlwerbung hauptbetroffen sind. Eine Gruppe schwarzafrikanischer Frauen – sie nennen sich selbst Schwarze Frauen, Women of Color und Migrantinnen – verurteilt in einem offenen Brief jenes Wahlkampf-Sujet, das zwei schwarze Reinigungsfrauen zeigt. Betitelt wurde dieses Bild mit der Frage: „Wer putzt bei dir?.

Laut „Schwarze Frauen“ kommt dieses Bild von einer Bildagentur aus Südafrika, also aus einem Land, das bis vor zwei Jahrzehnten noch ein weißes Apartheid-Regime hatte und heute Rassendiskriminierung garniert mit marxistischer Umverteilung gegen die Weißen durchführt.

Harsche Kritik an grünen Gutmenschen wegen Rassismus

Harsch fällt die Kritik der „Schwarzen Frauen“ jedenfalls gegen die grünen Gutmenschen aus. In dem Brief heißt es etwa:

Wir wehren uns gegen die unreflektierte Verwendung von Bildern als Auslöser für Diskussionen, die auf dem Rücken von Schwarzen Frauen*, Women* of Color und Migrantinnen* ausgetragen werden, und so unsere Stimmen und Widerstände unsichtbar machen. [ .]

Weiters sprechen wir uns gegen die ins Feld geführten Argumente rund um die Nützlichkeit und Wirtschaftlichkeit von Migrant*innen aus und weisen Versuche, uns nach unserer Verwertbarkeit zu kategorisieren, entschieden zurück.

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