Wieder 11,7 Prozent mehr Arbeitslose im August

Trotz Rekord-Tourismus und einer langen Schönwetterperiode für die Bauwirtschaft stiegen die Arbeitslosenzahlen im vergangenen Monat auf einen neuen Rekord. Im August 2013 waren auf dem österreichischen Arbeitsmarkt insgesamt 323.111 Menschen ohne Beschäftigung. Das bedeutet einen Anstieg gegenüber dem Vergleichsmonat 2012 von 11,7 Prozent oder um 33.888 Personen. Der Anstieg bei den „reinen Arbeitslosen“ beträgt sogar 13,1 Prozent, der bei den Schulungsteilnehmern 6,1 Prozent auf 60.024 Personen. Die Arbeitsmarkpolitik von SPÖ-Sozialminister Rudolf Hundstorfer erleidet immer deutlicher Schiffbruch.

Die aktuellen Großpleiten des Baukonzerns Alpine und der Handelskette Dayli üben zusätzlichen Druck auf den österreichischen Arbeitsmarkt aus, Tendenz steigend. Daneben gibt es auch zahlreiche Insolvenzen bei kleinen und mittleren Unternehmen.

Explosion bei Ausländer- und Langzeitarbeitslosigkeit

Vor allem bei Ausländern und Langzeitarbeitslosen explodierten die Zahlen. Es waren gleich um 21,5 Prozent mehr Ausländer arbeitslos als im August 2012, bei den Langzeitarbeitslosen gab es sogar einen Anstieg von 23,9 Prozent. Auch bei älteren Arbeitslosen (+22 Prozent) und Behinderten (+20,3 Prozent) kam es zu einer starken Plus. Branchenspezifisch kam es bei Bau mit 20,2 Prozent, in der Produktion mit 15,2 Prozent und im Handel mit 13,9 Prozent zu hohen Zuwachsraten.

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