SPD-Abgeordneter Martin Korol aus Partei ausgeschlossen

Der altgediente Deutsch- und Geschichtelehrer hatte kritische Bemerkungen über den ungehinderten Zuzug von Roma aus Bulgarien und Rumänien in die Bundesrepublik veröffentlicht. Dies wurde ihm nun in seiner jahrzehntelangen Gesinnungsgemeinschaft, der SPD endgültig zum Verhängnis. Eine linke Gutmenschenallianz verbündete sich gegen ihn und versuchte ihn innerparteilich, aber auch in der Öffentlichkeit mundtot zu machen.

Bereits im April 2013 schloss ihn die SPD als Bürgerschaftsabgeordneten aus der Fraktion aus, nun erfolgte der Parteiausschluss. Die SPD begründete dies damit, dass „Texte und Ansichten Korols“ der SPD erheblich geschadet hätten. Die SPD-Bundesschiedskommission hatte den Beschluss der Bremer Partei, ihn für zwei Jahre zu suspendieren“, nun zwei Wochen vor der deutschen Bundestagswahl umgestoßen. Entgegen der Entscheidung der Landesschiedskommission wurde Korol nun für immer aus den Reihen der Sozialdemokraten entfernt.

Auf Fehlentwicklungen in der Zuwanderungspolitik hingewiesen

Viele aufrechte Sozialdemokraten in der Hansestadt Bremen verstehen die Welt nicht mehr. Korol war einer von ihnen und hatte seit den 1968ern in zahlreichen sozialen und kulturellen Projekten versucht, urbane sozialdemokratische Politik zu machen. Als Pädagoge und ehrenamtlicher Funktionär in Sozialvereinen kannte er die Probleme von Armutsflüchtlingen und deren familiäres und soziales Umfeld nur zu gut.

Bisher ist unklar, ob Korol sein Mandat, das er seit April ohnehin als „unabhängiger“ Sozialdemokrat weiterhin ausgeübt hat, weiterführen wird. Nicht wenige Bremer Bürger würden sich jedenfalls freuen, wenn er weiterhin ihren konkreten Anliegen jenseits des linken Gutmenschentums eine Stimme verleihen würde. 

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