Stronachs Niederösterreich-Truppe fordert halbe Million Euro

Ein knappes halbes Jahr nach der geschlagenen Landtagswahl in Niederösterreich regen sich beim blau-gelben Team Stronach finanzielle Begehrlichkeiten. Rund eine halbe Million Euro möchte die Landespartei, geführt von der ehemaligen BZÖlerin Elisabeth Kaufmann-Bruckberger und dem Ex-ÖVPler Ernest Gabmann junior, nun vom Land Niederösterreich als Wahlkampfkostenrückerstattung.

Die anderen politischen Parteien im niederösterreichischen Landtag geben sich über dieses Ansinnen allerdings fassungslos. Denn für Parteien, die im Landtag sitzen, gibt es keine Wahlkampfkostenrückerstattung, sondern lediglich eine allgemeine jährliche Parteienförderung. Lediglich jene Gruppierungen, die es nicht zu Landtagsmandaten geschafft haben, erhalten diese Kostenrückerstattung nach der geschlagenen Wahl.

FPÖ sieht Team Stronach als Ausbeuter-Partei

Der geschäftsführende Klubobmann der FPÖ-Niederösterreich, Gottfried Waldhäusl, bringt die von allen anderen niederösterreichischen Parteien geäußerte Kritik an der Vorgangsweise des niederösterreichischen Team Stronach auf den Punkt:

Jetzt hat die Stronach-Partie ihr wahres Gesicht gezeigt, es geht den Franks einzig und alleine darum, einen Profit für sich herauszuholen, die Bürger sind ihnen völlig egal. Während Onkel Frank auf seinen Wahlkampftouren das Geld nur so beim Fenster rauswirft, holt es sich sein Team vom Steuerzahler wieder zurück. In den vielen Jahren meiner politischen Tätigkeit ist mir so ein Fall von Unverschämtheit noch nicht untergekommen. Einen Milliardär als Obmann zu haben und dann schamlos das Geld der Bürger einzustecken, ist abscheulich und verachtenswert.

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