Nach der Wahl: Todesstrafe, NATO und Radln auf der Autobahn

Die große Koalition wackelt. Nur noch 49 Prozent der Befragten sprechen sich in einer Spectra-Umfrage für eine SPÖ-ÖVP-Regierung aus. Die anderen Parteien werden damit immer mehr zum Zünglein an der Waage. Unzensuriert.at zeigt auf, was auf die Österreicher zukommen könnte, sollten sich Werner Faymann (SPÖ) und Michael Spindelegger (ÖVP) das Team Stronach oder die Grünen ins Boot holen, um weiter an der Macht zu bleiben.

Team Stronach: Für den gebürtigen Steirer ist immer noch Amerika das beste Land der Welt. Das verriet er in der ORF-Sendung „Wahlfahrt“. Wen wundert s, dass er alles gut findet, was in den USA passiert? Sein Verlangen nach einer Todesstrafe für „Berufskiller“ könnte also in einer Koalitionsverhandlung ebenso Thema werden, wie ein Beitritt zur NATO. Frank Stronach sieht die Gefahr, dass die Chinesen Österreich angreifen könnten. Das wirkt zwar alles ein bisschen weltfremd, doch bei Koalitionsgesprächen mit Frank müssen sich die Altparteien wohl auf allerhand merkwürdige Ideen einstellen. Und vielleicht bietet der Milliardär seinen Mitstreitern dann auch noch eine fette Lohnerhöhung an, um seine Ziele durchzusetzen.

Radfahrstreifen auf der Autobahn

Geldsorgen haben auch die Grünen keine, auch wenn sie vehement bestreiten, am 9. Juli 1993 vier Millionen Schilling – umgerechnet rund 300.000 Euro – von Libyens damaligem Machthaber Muammar al-Gaddafi erhalten zu haben. Mit sauberer Politik, wie sie von Eva Glawischnig landauf und landab propagiert wird, hätte das zwar nichts zu tun, doch das dürfte bei den Gesprächen mit Faymann und Spindelegger über Regierungsämter wohl keine Rolle spielen. Leichen im Keller gibt es ja nicht nur in der Partei des Korruptionsjägers Peter Pilz. Dürfen die Grünen mitregieren, könnte einiges auf die Österreicher zukommen. Analog zum Chaos in der Wiener Mariahilfer Straße wäre es wenig verwunderlich, würden die Wiener Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou und Co. vorschlagen, auf auf der Autobahn Radfahrstreifen zu errichten. Vielleicht auch noch gegen die Fahrtrichtung, damit das Tempo der Autofahrer gebremst wird. Glawischnig könnte aber auch auf die Idee kommen, den Österreichern an einem Tag der Woche das Fleisch zu verbieten. Ihre Kollegen in Deutschland haben diesen Vorschlag im Wahlkampf ja schon eingebracht.

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